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Die Aufgaben der Deutschen Venen-Liga e.V.

Aufgabe der Deutschen Venen-Liga e.V. ist die Information und Aufklärung über die Volkskrankheit Venenleiden (Krampfadern, Besenreiser und Co.) und ihre Folgen mit dem Ziel, Venenleiden zu verhindern sowie betroffene Patienten frühzeitig qualifizierten Versorgungsstrukturen zuzuführen.

Venenerkrankungen sind weit verbreitet. Jede fünfte Frau und jeder sechste Mann in Deutschland leidet an einer fortgeschrittenen chronischen Venenerkrankung. Etwa 80.000 Deutsche an einem offenen Bein. Die Betroffenen kennen oft nicht den Weg zum Venenspezialisten (Phlebologen). Hier schafft die Deutsche Venen-Liga e.V. Abhilfe. „Venenerkrankungen werden immer wieder unterschätzt. Die Betroffenen haben wenig fachliche, qualifizierte Beratungsangebote. Es stehen heute modernste, patientenschonende, risikolose und ästhetische Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Wir helfen Betroffenen, den Weg zum Spezialisten zu finden", so Dr. med. Michael Wagner, Präsident der Deutschen Venen-Liga.

Die Deutsche Venen-Liga ist ein gemeinnütziger Verein. Hauptaufgabengebiet des Vereins ist, den Patienten, behandelnden Ärzten und Krankenkassen neueste Informationen über moderne Behandlungsmöglichkeiten in Diagnostik und Therapie, Möglichkeiten der Vorsorge und Risikominimierung - von Krampfadern, Besenreisern und weiteren - auch im Rahmen Betrieblichen Gesundheitsmanagements zu geben.

 

VORSTAND 

Venenspezialist aus Leidenschaft

„Es ist für mich eine große Ehre, die Arbeit des Dr. Ernst Altenpohl als Präsident der Deutschen Venen-Liga e.V. fortsetzen zu dürfen, ich möchte auch in seinem Sinne die weiteren Geschicke des gemeinnützigen Vereines innovativ lenken", so Dr. Michael Wagner im Gespräch mit dem Venen-Spiegel.

Das ist eine große Herausforderung für den Präsidenten, aber auch eine professionelle Plattform, auf der man Gehör findet. Und es gibt viel zu sagen über die Volkskrankheit Venenleiden.

Dr. med. Michael Wagner, geboren 1952 in Wuppertal, verbrachte seine Schulzeit im schweizerischen Montreux und St. Gallen. Sein Medizinstudium führte ihn ins österreichische Graz. Und nach dem Abschluss?

Da ging es erst nach Bonn, wo er in der Chirurgie und Inneren Abteilung gearbeitet hat. Anfang der 80er Jahre spezialisierte sich Dr. Wagner an zugelassenen Venenfachkliniken im In- und Ausland. Seit Anfang 2000 hat er sich mit eigener Praxis in Hilden (Nordrhein-Westfalen) niedergelassen. Von dieser langjährigen Erfahrung als Venenspezialist profitieren nun auch die Mitglieder der Deutschen Venen-Liga.

„Ursprünglich wollte ich Dermatologe (Hautarzt) werden, die Vene ist Teil dieser Facharztausbildung, und dabei entdeckte ich eher zufällig meine Liebe zur Vene", erinnert er sich an die Anfänge seiner medizinischen Laufbahn.

Diese Zuneigung hält nun seit über 30 Jahren und hat den Liebhaber anspruchsvoller Literatur und schöner Musik, der seine Urlaube gern im „Süden" verbringt – Südfrankreich oder Südafrika sind die Favoriten – an die Spitze einer Organisation geführt, die sich seit 1988 ganz in den Dienst Betroffener stellt.

DVL-Präsident Dr. med. Ernst Altenpohl(†) mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt

Am 28. Juni 2006 wurde im Auftrag von Bundespräsident Horst Köhler Dr. med. Ernst Altenpohl(†), Präsident der Deutschen Venen-Liga e.V., das Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Dr. Altenpohl(†) stand seit 1992 ehrenamtlich als Präsident (1992 - 2007) an der Spitze der Deutschen Venen-Liga e.V. (DVL).