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Covid-19 kann Thrombosen auslösen

Bad Bertrich. Covid-19 ist eine Lungenkrankheit. Das ist bekannt. Ärzte am Universitäts-Krankenhaus (UKE) in Hamburg haben herausgefunden, dass Covid-19 auch die Bildung von Blutgerinnseln fördert und zwar hauptsächlich in den Venen der Beine. Es kam zu Venenthrombosen und Lungenembolien bei rund 25 bis 69 Prozent der Patienten, die wegen der Corona-Infektion auf der Intensivstation behandelt werden müssen. Die Hamburger Mediziner empfehlen, Covid-19 Patienten mit Blutverdünner (Heparin) zu behandeln. 

Das bedeutet nicht, dass alle mit dem Corona-Virus infizierten Menschen eine medikamentöse Thrombosevorbeugung benötigen. Die Venenthrombose ist nach Herzinfarkt und Schlaganfall die dritthäufigste zum Tode führende Herz-Kreislauf-Erkrankung. „Menschen mit Krampfadern haben ein rund fünffach erhöhtes Thromboserisiko. Darum empfehlen wir allen Personen, die zu einer Thrombose neigen, z. B. mit Krampfadern oder, weil sie schon einmal eine Lungenembolie oder Thrombose hatten, von einem Venenfacharzt (Phlebologen) akute oder stärker werdende chronische Beschwerden abklären zu lassen“, sagt Dr. Michael Wagner, Präsident der Deutschen Venen-Liga e.V., einer der größten Patientenvereinigungen im deutschsprachigen Raum.

In Deutschland sterben jedes Jahr rund 100.000 Menschen an den Folgen einer Lungenembolie. Häufigste Ursache ist eine Thrombose. Daher ist es wichtig, Anzeichen einer Venenthrombose richtig zu deuten und schnell einen Arzt aufzusuchen: Schmerzt ein Bein plötzlich und schwillt an, kann ein Blutgerinnsel in einer Vene dahinterstecken. Dazu Dr. Wagner: „Mit moderner Ultraschalldiagnostik kann eine Thrombose schmerzfrei ausgeschlossen werden.  Und vorbeugend kann jeder etwas tun, z. B. regelmäßiges Fahrradfahren oder Spazierengehen sind auch nach sportmedizinischen Erkenntnissen effektiv.

Männer: Macht Euch stark für gesunde Beine

Bad Bertrich. Männer und Krampfadern? Das können sich viele nicht vorstellen. Aber jeder fünfte Mann in Deutschland hat ein Venenleiden. Und es kommt noch schlimmer: Männer sehen in den bläulichen, knotigen und geschlängelten Venen unter der Haut am Bein meist ein harmloses Schönheitsmakel, das sie gut unter langen Hosen verstecken können.

Sie unterschätzen damit erste Warnsignale, wie schwere Beine, Juckreiz oder Spannungsschmerz und Verfärbungen und Verhärtungen, die das Fortschreiten der Erkrankung signalisieren. Als Auslöser für die Bildung von Krampfadern spielt die erbliche Veranlagung eine zentrale Rolle. Weitere Risikofaktoren sind langes Stehen und Sitzen, Bewegungsmangel und Übergewicht.

Manches kann man beeinflussen, manches leider nicht. „Je früher Betroffene zum Venenarzt (Phlebologen) gehen, desto kleiner ist der Eingriff, der in Lokalanästhesie und häufig ambulant oder kurzstationär durchgeführt werden kann. Dazu wird vor jeder Behandlung eine Diagnostik durchgeführt, um abzuklären, welches Ausmaß die Venenerkrankung erreicht hat.“, sagt DR. Michael Wagner, Präsident der Deutschen Venen-Liga e.V., einer der größten Patientenvereinigungen im deutschsprachigen Raum. Diese Diagnostik ist schmerzfrei und erfolgt per Ultraschall.

Nach einem operativen Eingriff müssen noch kurze Zeit Kompressionsstrümpfe getragen werden. Das sollte jeder Betroffene schon vorher tun, insbesondere bei längeren Autofahrten, Flugreisen oder bei längerem Stehen oder Sitzen. Erfahrungen haben gezeigt, dass viele Männer ihr Rezept für Kompressionsstrümpfe nicht einlösen. Auch fatal, zumal es Kompressionsstrümpfe in modischen Farben und Materialen auch als Kniestrümpfe gibt und sogar als Sportstrümpfe vom Fachhandel angeboten werden.

Zum Schluss: Sport kann die Bildung von Krampfadern NICHT verhindern, sie verschlimmern sich kontinuierlich, wenn sie nicht behandelt werden.  Aber mit Bewegung, einer gesunden Ernährung und dem Abbau von Übergewicht können Männer die Beschwerden lindern. Als Sportarten empfehlen Venenspezialisten Schwimmen, Radfahren, Walken, Golf und im Winter Skilanglauf.

Kneipp-Güsse zuhause: Einfach – effektiv - gesund

Bad Bertrich. Wenn es draußen wärmer wird, sind kalte Güsse oder Wassertreten (Storchengang) eine wohltuende Wirkung. Und Wasseranwendungen sind zudem gesund und können auch zuhause leicht durchgeführt werden.

„Durch die kurzen Kaltwasser-Reize (Hydrotherapie) auf der Haut ziehen sich die Blutbahnen zusammen, um sich gleich wieder zu erweitern. Dadurch werden Durchblutung, Kreislauf, Nervensystem und Stoffwechsel angeregt und die Abwehrkräfte unterstützt“, bestätigt Dr. Michael Wagner, Präsident der Deutschen Venen-Liga e.V., einer der größten Patientenvereinigungen im deutschsprachigen Raum. Und wer das regelmäßig und mehrmals hintereinander tut, stärkt sein Immunsystem. Das kalte Wasser unterstützt auch die Venen bei schweren Beinen, lindert Krampfadern  und beugt Schwellungen vor.

Wer Kneipp zum ersten Mal anwendet, beginnt mit lauwarmem Wasser oder wechselt zwischen warm und kalt. Egal ob Wassertreten in der Badewanne, kalte Arm-Bäder im Waschbecken oder Duschen, alles gehört zur Theorie von Pfarrer Sebastian Kneipp, die auf Harmonisierung von Körper, Geist und Seele beruht.

Kneipp-Güsse können selbständig durchgeführt werden, z. B. Barfußlaufen im seichten Wasser (Wassertreten), auf taufrischen Wiesen (Tautreten) oder im Schnee (Schneegehen). Die Fußspitze sollte nach unten zeigen. Tritt ein Kältegefühl ein, Füße kurz abstreifen und sich zum Aufwärmen bewegen. Und laufen Sie öfter mal ohne Schuhe und Socken über unterschiedlich große Kiesel- und Flusssteine. Das regt die Muskulatur an.

Eine Anleitung zum Kneipp-Guss finden Sie im aktuellen Venen-Spiegel (Zeitschrift der Deutschen Venen-Liga e.V.) oder direkt anfordern bei der Deutschen Venen-Liga e.V., Sonnenstr. 6, 56864 Bad Bertrich Tel. 02674 1448, oder per mail info@venenliga.de

Covid-Patienten haben erhöhtes Thrombose-Risiko

Bad Bertrich. Schwere Entzündungen erhöhen das Thromboserisiko, insbesondere, wenn Betroffene bettlägerig sind. Das ist bekannt und ein Grund, warum z. B. Patienten in Krankenhäusern nach Operationen Thrombosespitzen (Blutverdünner) erhalten.

Jetzt haben Ärzte beobachtet, dass die Blutgerinnung bei vielen Covid-19-Patienten mit schwerem Verlauf verstärkt ist, sie demzufolge auch ein erhöhtes Thromboserisiko haben und ein gehäuftes Auftreten von tiefen Beinvenenthrombosen oder Lungenembolien bestätigt. Als Grund nehmen die Ärzte an, dass das Corona-Virus Zellen befällt, die die Innenwände der Blutgefäße bilden und die die Blutgerinnung in Gang setzen können.

Thrombosen können lebens­bedrohlich werden, wenn sie unbemerkt und unbehandelt bleiben. „Die Menschen müssen die Risikofaktoren und die Symptome kennen, um im Notfall sofort ärztliche Hilfe zu suchen, denn die Venenthrombose ist nach Herzinfarkt und Schlaganfall die dritthäufigste zum Tode führende Herz-Kreislauf-Erkrankung“, sagt Dr. Michael Wagner, Präsident der Deutschen Venen-Liga e.V., einer der großen Patientenorganisationen im deutschsprachigen Raum.

Bleibt die Thrombose unbehandelt, kann sich das Gerinnsel lösen und in ein anderes Gefäß geschwemmt werden. Die möglichen, schweren Folgen: Blockiert der Blutpfropf etwa eine Lungenarterie, führt dies zu einer Lungenembolie. Ist ein Gefäß im Gehirn verstopft, droht ein Schlaganfall. „Mit moderner Ultraschalldiagnostik kann die Thrombose bestätigt oder ausgeschlossen werden“, rät Deutsche Venen-Liga e.V. Präsident Dr. Wagner.

Um bei Corona-Betroffenen mit mildem Verlauf Thrombosen vorzubeugen, ist es sinnvoll, dass die Patienten ausreichend Wasser trinken und sich regelmäßig bewegen. Denn mit langes Sitzen oder Stehen mit fehlender Bewegung von Beinen und Füßen nimmt das Thrombose-Risiko zu.

Arztpraxen gegen Corona gewappnet

Bad Bertrich. Aus Angst vor einer Ansteckung mit Covid-19 nehmen viele Menschen zu spät ärztliche Hilfe in Anspruch. Das kann gefährlich sein und gesundheitliche Folgen nach sich ziehen. So werden zum Beispiel Venenthrombosen häufig unterschätzt, obwohl sie lebens­bedrohliche Lungen­embolien verursachen können. Die Venenthrombose ist nach Herzinfarkt und Schlaganfall die dritthäufigste zum Tode führende Herz-Kreislauf-Erkrankung, an deren Folgen in Deutschland jährlich rund 100.000 Menschen sterben.

Patienten mit Krampfadern haben ein deutlich erhöhtes Thromboserisiko. Erste Beschwerden zeigen sich häufig in Form einer Schwellung des Beines, Schmerzen oder Spannungsgefühl in der Wade. „Deshalb raten wir allen Betroffenen zur frühzeitigen Venentherapie bei einem Venenspezialisten (Phlebologen). Damit könnten vielen Patienten ernsthafte Folgen erspart bleiben“, sagt Petra Hager-Häusler, Geschäftsführerin der Deutschen Venen-Liga e.V. (DVL), einer der größten Patientenvereinigungen in Deutschland.

Die Angst der Patienten, sich mit Covid-19 anzustecken und den Arztbesuch aufzuschieben, sei nachvollziehbar, aber unbegründet. Die Arztpraxen sind normalerweise sehr gut organisiert, um Patienten unter Einhaltung aller Schutzmaßnahmen weiterhin bestmöglich und sicher zu versorgen, selbstverständlich unter Berücksichtigung aller derzeit geltenden Hygieneregelungen. „Wer dennoch Bedenken hat, kann ohne Weiteres vorher in der Praxis anrufen und sich das Corona-Hygiene-Konzept erläutern lassen. Das gibt zusätzliche Sicherheit!“ rät Frau Hager-Häusler.

Vor allem Patienten, die zu einer Corona-Risikogruppe gehören, also insbesondere Ältere, Diabetiker oder Menschen mit einer chronischen Lungen- oder Herzerkrankung, sollten keinen Arztbesuch aufschieben. Der Deutsche Venen-liga-Präsident, Dr. med. Michael Wagner, warnt: „Auch eine Abklärung andauernder Beinbeschwerden, wie z. B. Schwellung des Beines oder Schmerzen und Spannungsgefühl in der Wade, ist dringend erforderlich. Und mit moderner Ultraschalldiagnostik kann eine Thrombose in der Regel schon ausgeschlossen werden.“

Auch die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) appelliert an die Menschen, weiterhin Ärzte aufzusuchen und nicht zu lange zu warten: „Es darf nicht sein, dass sich am Ende Erkrankungen erheblich verschlechtern, weil Betroffene wegen des Coronavirus nicht mehr zum Arzt gehen."

Neuer Venen-Spiegel Ausgabe Frühjahr/Sommer 2020

Neuer Venen-Spiegel Ausgabe Frühjahr/Sommer 2020 

Bad Bertrich. Die Deutschen Venen-Liga e.V. verfolgt seit über 30 Jahren das Ziel, über Venenleiden aufzuklären, sie zu verhindern und betroffene Patienten qualifizierten Versorgungsstrukturen zuzuführen. Tatsächlich leiden 90 Prozent der erwachsenen Bevölkerung an Veränderungen des Venensystems.

Der gemeinnützige Verein stellt darüber hinaus Fachkreisen, wie z. B. Apotheken und Sanitätshäusern, Hebammen und Sportstudios, Informationen über moderne Behandlungsmöglichkeiten in Diagnostik und Therapie, Vorsorge und Bewegung zur Verfügung. Informieren Sie sich über das Angebot auf unserer Internet-Seite www.venenliga.de.  

Ein langjähriges und erfolgreiches Medium ist unsere Zeitschrift „Venen-Spiegel“.  Die  neue Ausgabe  Frühjahr/Sommer 2020 steht als Download oder als Printausgabe zur Verfügung.
Fordern Sie Ihr kostenfreies Exemplar an unter E-Mail: info@venenliga.de oder telefonisch 02674/1448, kostenfreie Hotline 0800 444 333 5.

NEU: Besuchen Sie uns auch bei    www.facebook.com/DeutscheVenenLiga/.
Über diese Plattform leisten wir noch schneller Aufklärungsarbeit über die Volkskrankheit Venenleiden.

Bewegung auch in der Corona-Quarantäne

Bad Bertrich. Sport und Bewegung helfen, das Wohlbefinden zu steigern und sich fit zu halten. Auch in Zeiten der Corona-Pandemie sollte man darum zu Hause aktiv bleiben, um etwas für seine Herz-Kreislauf-Gesundheit zu tun. „Bleiben Sie körperlich aktiv, das tut Ihren Venen gut: Auch auf begrenztem Raum kann Sport betrieben werden, z.B. durch Übungen auf einem Stuhl oder auf dem Boden“, sagt Dr. Michael Wagner, Präsident der Deutschen Venen-Liga e.V., einer der großen Patientenvereinigungen im deutschsprachigen Raum.   

Auf dem Balkon, im Garten oder auch am offenen Fenster kann man bestimmte Übungen machen: Z. B. am Fensterrahmen festhalten und Gewichtsverlagerungen von einem Bein auf das andere machen, Kniebeugen, ein Bein abspreizen und hochziehen mit Beinwechsel, beide Beine fest auf dem Boden und den Oberkörper langsam nach rechts und links rotieren.

Auch im Sitzen könnten Übungen absolviert werden, z. B. Fahrradfahren oder die gestreckten Beine überkreuzen. Zudem rät der Venenexperte, möglichst oft die Position zu wechseln, auch zu stehen und, z. B. während des Telefonierens, auf und ab zu gehen. Das bringt den Blutkreislauf in Schwung und aktiviert schwache Venen. „Achten Sie darauf, sich bei den Übungen nicht zu überfordern. Fangen Sie langsam an, und steigern Sie die Dauer und Intensität der Übungen im eigenen Wohlfühltempo“, so Dr. Wagner.

Falls sich beim Üben Gelenke und Muskeln unangenehm bemerkbar machen, legt man eine Pause ein. Und, wer einen Garten hat, der direkt ans Haus anschließt oder einen Balkon, kann sein Bewegungsprogramm an der frischen Luft durchführen. Andernfalls einfach das Fenster öffnen.

Bewegung – auch zuhause - ist nicht nur für die Venen, sondern für den gesamten Organismus gesund. Wer kann, sollte Spazierengehen, Radfahren und Schwimmen – alles ideale Sportarten für jede Altersgruppe in jeder Jahreszeit.

Bei der Deutschen Venen-Liga e.V., Sonnenstr. 6, 56864 Bad Bertrich, Tel. 02674 1448 oder per mail Info@venenliga.de  können  Sie  die kostenfreie Venen-Fibel mit vielen Bewegungs-Tipps anfordern. 

Kommen Sie gut durch diese schwierige Zeit und bleiben Sie vor allem gesund!

Bewegung ist auch in Zeiten von Corona wichtig

Bad Bertrich. Besenreiser, Krampfadern oder geschwollene Fesseln treten häufig auf und zählen zu den Volkskrankheiten Hauptursachen für Veränderungen im Bein-Venensystem sind Übergewicht, sitzende Tätigkeiten, Schwangerschaften und Bewegungsmangel. „Mit ein paar Übungen und hilfreichen Tipps können Sie Ihre Beine fit halten. Bewegung ist und bleibt auch in Zeiten von Corona wichtig“, sagt Dr. Michael Wagner, Präsident der Deutschen Venen-Liga e.V., eine der großen Patientenvereinigungen im deutschsprachigen Raum.
Bewegung im Freien ist absolut zu empfehlen. Hierbei sind aktuell die Vorgaben des jeweiligen Bundeslandes bzw. der jeweiligen Kommune zum Aufenthalt im Freien zu beachten.

 

Das tut Ihren Venen gut

Lieber liegen und laufen statt sitzen und stehen – Beine öfter hochlegen.

Walking, Radfahren und Schwimmen – diese sanften Sportarten bringen das Blut auf Touren. So bleiben Venen gesund.

In flachen Schuhen gehen – und die Treppe nehmen, statt Fahrstuhl fahren. Wer viel steht oder sitzt: Kompressionsstrümpfe tragen, kleine Übungen machen (Füße kreisen), Beine nicht übereinanderschlagen.

Ballaststoffreich essen - Übergewicht, Alkohol und Nikotin erhöhen das Thromboserisiko.

Beine morgens kalt abduschen – zehn Sekunden, von außen nach innenzur Leiste, erst das linke Bein, dann das rechte. Hitze, pralle Sonne, Sauna und heiße Bäder besser lassen, sie erweitern die Venen. Und zu Hause, im Garten oder am Strand viel barfuß laufen.

Thrombose verschlechtert Krebsprognose

Bad Bertrich. Thrombosen gehören zu den häufigsten und gefährlichsten Komplikationen für Krebspatienten. Sie können sogar auf Krebs hindeuten. Der Grund: Tumore sondern Substanzen ab, die die Gerinnung anregen und so das Thromboserisiko erhöhen. Auch die Krebstherapie kann die Neigung zu Blutgerinnseln erhöhen und die Art der Krebserkrankung hat ebenfalls Einfluss auf die Häufigkeit von Thrombosen: So treten z. B. bei Lungenkrebs und Bauchspeicheldrüsenkrebs Thrombosen oder Lungenembolien öfter auf, und auch bei Eierstockkrebs, Magenkrebs, Darmkrebs und Blutkrebs steigt das Thromboserisiko um etwa das Vier- bis Siebenfache (Quelle: Aktionsbündnis Thrombose).

Das ist kein unabwendbares Schicksal:  Wichtig sei eine passende medikamentöse Thromboseprophylaxe – vor, während und nach einer Operation mindestens sieben bis zehn Tage, bei größeren Eingriffen sogar 4-5 Wochen, wie Experten auf der 64. Jahrestagung der Gesellschaft für Thrombose- und Hämostaseforschung in Bremen deutlich.

Eine Thrombose ist auch für Nichtkrebspatienten gefährlich. In Deutschland sterben jährlich ca. 100.000 Menschen infolge von Venenthrombosen an einer Lungenembolie. Wenn das Blutgerinnsel aus den tiefen Bein- und Beckenvenen in die feinen Gefäße der Lungen vordringt und sie verstopft, kommt es dort zur lebensbedrohlichen Lungenembolie. „Mittlerweile ist die Fachmedizin so weit, dass, wird das Risiko frühzeitig erkannt, ca. 30 Prozent der Patienten profitieren können“, sagt Dr. Michael Wagner, Präsident der Deutschen Venen-Liga e.V. (DVA), einer der großen Patientenvereinigungen in Deutschland. Mit moderner Ultraschalldiagnostik kann die Thrombose bestätigt oder ausgeschlossen werden.

Aktivitäten wie Walken, Schwimmen, Fahrradfahren oder Spazierengehen regen die Beinmuskulatur an. Die dadurch ausgelöste Pumpwirkung unterstützt die Blutzirkulation. Treppensteigen statt Fahrstuhl fahren oder zehn Minuten täglich mehrmals mit den Füßen auf und ab wippen und viel trinken (Wasser/Tee) helfen, das Thromboserisiko zu minimieren. 

Information zur Vorbeugung von Thrombosen und Adressen von Venenärzten gibt es bei der Deutschen Venen-Liga e.V. unter der gebührenfreien Venen-Hotline Tel. 0800 4443335 oder per E-Mail: info@venenliga.de.

Kranke Venen? Dann ist Bewegung das A und O

Sportler, die Kompressions-Kniestrümpfe tragen, werden immer häufiger gesichtet – vor allem bei Laufsportarten wie Fußball oder Leichtathletik. Denn Strümpfe mit Kompression wirken positiv auf Leistungsvermögen und Regeneration und sind eine Verletzungs-Prophylaxe.

„Ein richtig passender Kompressions-Kniestrumpf drückt die Venen bis zu einem gewissen Grad zusammen. Dadurch können die Venenklappen gut schließen und der venöse Rückstrom funktioniert. Verstärkt wird diese Wirkung noch durch Mitwirkung der Muskelpumpe, die durch den Strumpf gut arbeiten kann“, erklärt Dr. Michael Wagner, Präsident der Deutschen Venen-Liga e.V., einer der großen Patientenvereinigungen in Deutschland, die Wirkungsweise der Strümpfe.

Der Venenexperte bestätigt die vorbeugende Wirkung und empfiehlt die Strümpfe besonders, wenn man unter schweren, müden und geschwollenen Füßen, Knöcheln und Beinen leidet. Dazu hat Dr. Wagner noch einige Tipps:

Laufen Sie so viel wie möglich. Vermeiden Sie stehende oder sitzende Tätigkeiten. Wenn Sie viel vor dem PC sitzen, stehen Sie immer wieder auf, etwa beim Telefonieren.
Kleine Pausen zwischendurch sind ideal, um kurz die Beine hochzulegen. Dadurch wird der Rückfluss des Blutes gefördert.
In der Freizeit so viel wie möglich Radfahren, Schwimmen, Walken, Laufen oder Tanzen. Wasser-Gymnastik entlastet die Gelenke und entstaut die Venen.

Einer, der sich mit sportlicher Bewegung auskennt ist Joey Kelly von der Kelly Family. Er hat Deutschland von Nord nach Süd zu Fuß durchquert und eine Expedition zum Südpol unternommen – immer mit Kompressions-Kniestrümpfen an den Beinen.

Bewegungstipps gibt es in der kostenlosen Broschüre „Venen-Fit Pure Balance" oder in der Venen-Fibel. Fordern Sie diese kostenfrei an bei der Deutschen Venen-Liga e.V.  Hauptgeschäftsstelle, Sonnenstraße 6, 56864 Bad Bertrich, Tel. 02674-1448 oder kostenfreie Hotline 0800 444 333 5, E-Mail: info@venenliga.de ;  www.venenliga.de.

Wenn jungen Beinen die Puste ausgeht...

Bad Bertrich. In Deutschland sind rund 1,9 Millionen Kinder und Jugendliche zu dick, rund 800.000 von ihnen sogar adipös (Fettleibigkeit) – Tendenz steigend (Quelle: DDG). Neben den Gefahren, Fettstoffwechselstörungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes zu bekommen, steigt auch die Zahl der Kinder und Jugendliche, die Veränderungen an ihren Beinvenen aufweisen. Immer häufiger behandeln Venenfachärzte Schulkinder mit Besenreisern und Krampfadern.

Bei vielen ist die Neigung zur Krampfadern angeboren. Aber auch fehlende Bewegung, langes Sitzen in der Schule, vor dem Computer und Übergewicht können Ursachen sein. Es ist wichtig zu wissen, dass Krampfadern sich nicht von selbst oder durch Medikamente zurückbilden. Und das Krampfaderleiden verschlechtert sich mit der Zeit. Deshalb sollten Eltern bei Auftreten von Symptomen einen Venenfacharzt aufsuchen.

Abzugrenzen von „normalen“ Krampfadern sind angeborene Fehlbildungen des Venensystems, die bereits in früher Kindheit sichtbar werden, die so genannten kongenitalen Angiodysplasien. „Hier ist dringender Behandlungsbedarf gegeben, denn die Venenfehlbildung geht oft mit Wachstumsstörungen eines Beines und Hautveränderungen einher“, sagt Dr. Michael Wagner, Präsident der Deutschen Venen-Liga (DVL), einer der großen Patientenvereinigungen in Deutschland. Einige wenige Spezialisten in Deutschland befassen sich mit diesen besonderen Krankheitsbildern. Gut ist die Betreuung dieser Patienten durch einen spezialisierten Phlebologen (Venenfacharzt).

Die Diagnostik von Krampfadern erfolgt schmerzfrei und ungefährlich mit Ultraschall. Wird ein operativer Eingriff erforderlich, so erfolgt er in der Regel in örtlicher Betäubung. Auch umfangreichere Eingriffe können sehr schonend mit deutlich geringerem Risiko in Lokalanästhesie erfolgen. Auf Wunsch kann bei größerer Ängstlichkeit der Kinder aber auch eine Vollnarkose angeboten werden.

Kinder, Schule und Eltern können vorbeugend etwas tun, damit Krampfadern nicht auftreten. Eine wesentliche Voraussetzung ist Bewegung. Und zwar so früh und regelmäßig wie möglich. Dazu Dr. Wagner: „Dynamische Sportarten wie Schwimmen, Radfahren oder Walking bringen den Blutfluss in den Venen auf Trab und lassen zudem Pfunde purzeln. Insofern kann man den Venen und dem gesamten Körper Gutes tun. Die Ausbildung von Krampfadern, die genetisch bedingt ist, kann zwar nicht verhindert werden, wohl aber ein rasches Fortschreiten des Befundes und vor allem krampfaderbedingte Komplikationen wie Venenentzündungen, Thrombose und Hautschäden.“

Die Broschüre „Venen-Fit Kinder und Jugendliche“ gibt Tipps zur Vorbeugung. Sie kann über die gebührenfreie Hotline 0800 4443335 bei der Deutschen Venen-Liga e.V.  angefordert werden.Unter https://www.venenliga.de/vorbeugung/venentest-teens-a-twens können Kinder und Jugendliche einen speziellen Venentest machen.

Lungenembolie – erste Anzeichen ernst nehmen

Bad Bertrich. Eine Venenthrombose ist gefährlich. Wenn das Blutgerinnsel aus den tiefen Bein- und Beckenvenen in die feinen Gefäße der Lungen vordringt und sie verstopft, kommt es dort zur lebensbedrohlichen Lungenembolie. In Deutschland sterben jährlich ca. 100.000 Menschen infolge von Venenthrombosen an einer Lungenembolie. „Mittlerweile ist die Fachmedizin so weit, dass, wird das Risiko frühzeitig erkannt, eine Lungenembolie zu bekommen, davon ca. 30 Prozent der Patienten profitieren könnten. Das belegt eine aktuelle Studie“, sagt Dr. Michael Wagner, Präsident der Deutschen Venen-Liga e.V. (DVA), einer der großen Patientenvereinigungen in Deutschland.

Für mögliche Patienten sind das gute Nachrichten, denn die Zahl der Lungenembolien steigt kontinuierlich an. Darum ist es entscheidend, Venenthrombosen im Vorfeld zu verhindern oder sie rechtzeitig zu erkennen. „Eine intensive Aufklärung über die Gefahren kann Leben retten. Denn weite Bevölkerungsschichten unterschätzen Thrombosen immer noch. Aber einer von zehn Toten in der europäischen Gemeinschaft stirbt an einer Lungenembolie“, sagt Petra Hager-Häusler, Geschäftsführerin der DVL.

Das ist tückisch: Lungenembolien verlaufen häufig beschwerdefrei, oder es handelt sich um ganz alltägliche Symptome, die nicht ernst genommen werden. Bei ersten Anzeichen sollte darum ein Venenspezialist (Phlebologe) aufgesucht werden.

Diese Symptome bitte ernst nehmen:

  • Muskelkaterartige Wadenschmerzen
  • Zunahme der Beschwerden im Stehen, Besserung im Liegen
  • Vermehrte Venenzeichnung der Oberflächenvenen
  • Überwärmung
  • Fieber 
  • gespannte Glanzhaut 
  • Wadendruckschmerz (Lowenberg - Zeichen)
  • Wadenschmerzen beim Fußstrecken (Hohmann - Zeichen)
  • Fußsohlenschmerz beim Druck auf die innerer Fußsohle (Payr-Zeichen)
  • Erhöhung der Entzündungswerte im Blut (Infektion)

Patienten mit Krampfadern und Frauen, die die Anti-Baby-Pille nehmen, haben ein vielfach erhöhtes Thromboserisiko. Mit moderner Ultraschalldiagnostik kann die Thrombose bestätigt oder ausgeschlossen werden. „Und bei längeren Auto- und Busreisen oder auf Langstreckenflügen sollten vorsichtshalber Kompressionsstrümpfe getragen werden“, rät DVL-Präsident Dr. Wagner.

Bei der DVL gibt es eine Venenfibel mit vielen Tipps zur Vorbeugung. Sie kann gebührenfrei angefordert werden: Deutsche Venen-Liga e.V., Hauptgeschäftsstelle, Sonnenstr. 6, 56864 Bad Bertrich, www.venenliga.de 

Deutscher Venentag®: Gesunde Beine ein Leben lang

Bad Bertrich. Gesunde Venen und schöne Beine – darum dreht sich alles am Samstag, 25. April 2020, beim Deutschen Venentag®, der bundesweit größten Aufklärungskampagne gegen Venenleiden. Er wird zum 18. Mal von der Deutschen Venen-Liga e. V., einer der größten Patientenvereinigungen in Deutschland, veranstaltet.

Neben Informationen über moderne Behandlungsmethoden von Krampfadern und Besenreisern bis hin zum offenen Bein gibt es an diesem Tag verschiedene Aktionen, wie z. B. kostenlose Venen Checks, Arztvortrag, Venengymnastik und Informationen zum Thema Kompressionsstrümpfe. 

Krampfadern und Venenleiden gehören zu den Volkskrankheiten. „Schweregefühl und Schwellneigung der Beine, Juckreiz und Schmerzen beim Stehen können Hinweise auf eine Venenerkrankung sein, die fachärztlich (phlebologisch) abgeklärt werden sollten“, sagt Dr. Michael Wagner, Präsident der Deutschen Venen-Liga e.V.

Sämtliche Veranstaltungen am Deutschen Venentag® werden der Bevölkerung kostenlos angeboten. Die Organisation und die Umsetzung läuft selbständig über die teilnehmenden Aktions-Partner vor Ort. Die DVL schlägt möglichen Aktionspartnern (z. B. Sanitätshäuser, Apotheken, Arztpraxen, Fitnessclubs u. a.) folgende Aktivitäten vor:

  • Venen-Check-Up’s
  • Venengymnastik
  • Arztvortrag
  • Kneipp’sche Bein-Güsse
  • Venen-Walking
  • Ernährungsberatung
  • Tag der offenen Tür

Wer am Deutschen Venentag® mit Aktionen teilnehmen möchte, kann sich  bei der Deutschen Venen-Liga e.V. Hauptgeschäftsstelle Tel. 02674-1448, E-Mail: info@venenliga.de wenden. Die DVL stellt allen Partnern kostenlos Infomaterial, Plakate usw. zur Verfügung.

Deutsche Venen-Akademie bildet Zertifizierte Venentrainer aus!

Die Deutsche Venen-Akademie ist eine Ausbildungsstätte für alle, die sich für das Thema Venenheilkunde interessieren.

„Ziel ist es, Patienten mit Krampfadern und anderen Venenleiden frühzeitig qualifizierten therapeutischen Versorgungsformen zuzuführen. Je mehr kompetente Fachkräfte beratend und ausbildend tätig sind, umso mehr Betroffenen kann geholfen werden“ sagt die Geschäftsführerin Petra Hager-Häusler.

Die Venentrainer lernen das Wichtigste über die Anatomie des Venensystems sowie moderne Untersuchungs- und Behandlungsmethoden. Außerdem werden sie geschult für Gruppenkurse, wie Venen-Gymnastik oder Venen-Walking, und erlernen die Bedienung eines Diagnostikgerätes (LRR-Lichtreflexionsrheographie). Das ist besonders interessant für Teilnehmer, die Venen-Aktionstage mit Venen-Checks anbieten möchten.  Neu in diesem Jahr sind die Grundlagen der Kommunikation im Patientenumgang.

Nächste Termine:

Bundesgeschäftsstelle Rheinland Pfalz, Bad Bertrich
20./21. März 2020 (Freitag/Samstag)

Landesgeschäftsstelle Nordrhein-Westfalen, Hilden
26./27./28.03.2020 (Donnerstag/Freitag/Samstag)

Weitere Infos gibt es bei der Deutschen Venen-Akademie, Bundesgeschäftsstelle, 56864 Bad Bertrich, Tel. 02674  1448, im Internet unter www.venenakademie.de oder per Email info@venenakademie.de.

Gesundheits-Tipp: Mit gesunden Beinen in den Sommer

Bad Bertrich. Krampfadern können Komplikationen auslösen, besonders im Sommer. Geschwollene, müde oder schwere Beine sind erste Anzeichen; bedrohlich wird es, wenn sich eine Thrombose bildet und daraus eine tödliche Lungenembolie. „Jedes Jahr sterben etwa 30.000 Menschen alleine in Deutschland, bei denen sich durch Thrombose eine tödliche Lungenembolie entwickelt hat. Man darf Krampfadern nicht als kosmetisch störendes Problem abtun. Es handelt sich um ein ernst zu nehmendes Krankheitsbild, das leider immer wieder unterschätzt wird", so Petra Hager-Häusler, Geschäftsführerin der Deutschen Venen-Liga e.V..

Die Deutsche Venen-Liga rät allen Betroffenen, sich frühzeitig beim Venenspezialisten (Phlebologen) untersuchen zu lassen. Die Untersuchung wird mit Ultraschall und Infrarotlicht durchgeführt, also vollkommen schmerzfrei und risikolos.

Anschriften von Venenspezialisten gibt es bei der Deutschen Venen-Liga, Hauptgeschäftsstelle, Sonnenstraße 6, 56864 Bad Bertrich, Tel. +49 2674 1448, Gebührenfreie Venen-Hotline.

Thrombosegefahr lauert in künstlichen Herzklappen

Bad Bertrich. Thrombosen werden häufig unterschätzt, obwohl sie lebens­bedrohliche Lungen­embolien verursachen können, an deren Folgen in Deutschland  jährlich rund 100.000 Menschen sterben. Schweizer Forscher haben jetzt herausgefunden, dass in künstlichen Herzklappen eine turbulente Blutströmung entsteht, die zu Thrombosen führen kann*.

Thrombose bedeutet, es bildet sich ein Blutgerinnsel in einem Blutgefäß. Unklar war bislang, warum mechanische Herzklappen die Thromboseentstehung viel stärker fördern als andere Klappentypen, zum Beispiel biologische Herzklappen aus tierischem Gewebe. Mit aufwändigen Simulationen auf Supercomputern belegte das Forscherteam, dass die Form der Ventilflügel zu starker Turbulenz im Blutstrom führt. Die Forscher fanden eine technische Lösung und erreichten durch ein leicht geändertes Design der Herzklappe einen turbulenzfreien Blutstrom.

Patienten mit Krampfadern haben ein deutlich erhöhtes Thromboserisiko. Erste Beschwerden zeigen sich häufig in Form einer Schwellung des Beines, Schmerzen oder Spannungsgefühl in der Wade. „Deshalb raten wir allen Betroffenen zur frühzeitigen Venentherapie bei einem Venenspezialisten (Phlebologen). Damit könnten vielen Patienten ernsthafte Folgen erspart bleiben“, sagt Dr. Michael Wagner, Präsident der Deutschen Venen-Liga e.V. (DVL), einer der größten Patientenvereinigungen in Deutschland. Die Venenthrombose ist nach Herzinfarkt und Schlaganfall die dritthäufigste zum Tode führende Herz-Kreislauf-Erkrankung.

Obwohl Thrombosen heute gut behandelbar sind, gilt: Je früher behandelt wird, desto einfacher die Therapie. Grundsätzlich gilt auch hier die 3-S, 3-L-Regel, die besagt: Sitzen und Stehen ist schlecht, lieber Laufen und Liegen. Wer beruflich lange stehen oder sitzen muss, kann seine Venen mit Kompressionsstrümpfen entlasten, sie gibt es in vielen modischen Farben und atmungsaktiven Materialien.

Auch Freizeitaktivitäten wie Walken, Schwimmen, Fahrradfahren oder Spazierengehen regen die Beinmuskulatur an. Die dadurch ausgelöste Pumpwirkung unterstützt die Blutzirkulation. Treppensteigen statt Fahrstuhl fahren oder zehn Minuten täglich mehrmals mit den Füßen auf und ab wippen und viel trinken (Wasser/Tee) helfen, das Thromboserisiko zu minimieren. 

Information zur Vorbeugung von Thrombosen und Adressen von Venenärzten gibt es bei der Deutschen Venen-Liga e.V. unter der gebührenfreien Venen-Hotline Tel. 0800 4443335 oder per E-Mail: info@venenliga.de.

*Phys Rev Fluids 2019

Thrombose – die tödliche Gefahr

Bad Bertrich. Das ist das Thema des druckfrischen Venen-Spiegel, den die Deutsche Venen-Liga e.V. zweimal im Jahr herausbringt.
Informieren Sie sich über Vorbeugung und Behandlung einer Thrombose und bestellen Sie den Venen-Spiegel kostenlos bei der Deutschen Venen-Liga e.V. oder laden Sie sich das Dokument unter https://www.venenliga.de/ runter.

Denn: Krampfadern erhöhen die Thrombosegefahr
Patienten mit Krampfadern sollten sich frühzeitig von einem Venenspezialisten (Phlebologen) untersuchen lassen, warnt die Deutsche Venen-Liga e.V.
Unbehandelte Krampfadern erhöhen die Neigung, eine Thrombose zu entwickeln, um ein Vielfaches. Dabei bildet sich an der Venenwand ein Blutpfropf (Thrombus). Löst sich der Thrombus wieder von der Venenwand, kann es zur lebensgefährlichen Embolie kommen.

Bei ersten Anzeichen sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden. Wohnortnahe Adressen gibt es bei der Deutschen Venen-Liga e.V., Sonnenstraße 6, 56864 Bad Bertrich, Tel. 02674-1448, Gebührenfreie Venen-Hotline 0800 – 444 333 5.

Tanzen bewegt, fährt in die Beine und macht Spaß

Bad Bertrich. Wer kennt das nicht? – Die Tage werden kälter, kürzer und man hat überhaupt keine Lust, sich sportlich zu betätigen!
Versuchen Sie es mal mit Tanzen! ABBA haben die „Dancing Queen“ schon 1976 besungen – das Lied gehörte zu den erfolgreichsten Singles der schwedischen Pop Gruppe. 30 Jahre später startete RTL die erfolgreiche Tanz-Show „Let´s dance“. Wer ein Lied einmal bis zum letzten Takt durchgetanzt hat, der weiß, dass Tanzen Sport ist, auch wenn es so locker und leicht aussieht.

Tanzen ist gut für den Muskelaufbau – und das gilt für die Bein- und Rückenmuskulatur gleichermaßen. Darüber hinaus trainiert Tanzen auch das Bindegewebe. Und Tanzen fördert das Körpergefühl, ist gut für die Seele und schenkt Lebensfreude. Wer mit einem Partner tanzt, muss die Bewegungen harmonisieren, muss sich die Schrittfolge merken und den Raum einschätzen, um nicht mit anderen Paaren zu kollidieren. Das erfordert Konzentration, eine gute Koordination und fördert zudem das Gleichgewicht.

Tanzen, ebenso wie andere Ausdauersportarten, z. B. LaufenRadfahrenWandern oder Nordic Walking, wirkt sich sehr positiv auf die Venengesundheit aus. Grundsätzlich sind alle gleichmäßigen rhythmischen Bewegungsarten gut“, sagt Dr. Michael Wagner, Präsident der Deutschen Venen-Liga (DVL), einer der großen Patientenvereinigungen in Deutschland.

Tanzen liegt im Trend – Tanzen Sie den Winterblues einfach weg.

Weitere Informationen erhalten Sie gebührenfrei über die Hotline 0800 4443335 oder per E-Mail: info@venenliga.de. Hier kann auch die Venenfibel mit vielen Tipps zur Vorbeugung und Anleitung zur Venengymnastik kostenfrei angefordert werden.

Das hält die Venen fit

Bad Bertrich. Bewegung ist wahrscheinlich die beste Medizin aller Zeiten ist: Sie ist kostenlos, hat keine Nebenwirkungen und wirkt nachweislich bei fast allen bekannten Zivilisationskrankheiten. Je höher man sie dosiert, desto besser.

Schon die regelmäßige, leichte Bewegung im Alltag kann als effektive Prävention wirken.
Nehmen Sie öfters mal die Treppe statt dem Aufzug.
Spazierengehen ist ein guter Anfang in die richtige Richtung. Genießen Sie die letzten Sonnenstrahlen und gehen Sie so oft wie möglich an der frische Luft.

Durch das Laufen wird die Waden-Muskel-Pumpe aktiviert und verstärkt den Abfluss der gestauten Venen.

Damit es erst gar nicht zu geschwollenen, schmerzenden Beinen oder Füßen kommt, noch ein paar Tipps: 

  • Achten Sie auf bequemes Schuhwerk, welches nicht zu warm ist oder einengt.
  • Trinken Sie genügend Wasser (mind. 2 Liter täglich)-  auch wenn es jetzt schwerer

fällt als im Sommer.

  • Eine kalte kurze Beindusche ist erfrischend und regt den Kreislauf an.
  • Stellen Sie sich tagsüber immer wieder auf die Zehen. Das kräftigt die Beinmuskulatur und trainiert die Gefäße
  • Legen Sie wann immer möglich, die Beine hoch.

Weitere Informationen erhalten Sie gebührenfrei über die Hotline 0800 4443335 oder per E-Mail: info@venenliga.de. Hier kann auch die Venenfibel mit vielen Tipps zur Vorbeugung und Anleitung zur Venengymnastik kostenfrei angefordert werden.

Anti-Baby-Pille und Thromboserisiko

Bad Bertrich. Gute Nachrichten für junge Frauen: Ärzte verschreiben Frauen unter 20 Jahren deutlich weniger Anti-Baby-Pillen, die ein höheres Risiko für Thrombosen und Embolien aufweisen.
Die Pille ist eine beliebte Verhütungsmethode. Besonders junge Frauen vertrauen auf den relativ einfachen Schutz vor ungewollter Schwangerschaft. Doch bei jeder hormonellen Verhütung steigt das Risiko, eine Thrombose zu erleiden:

Ohne hormonelle Verhütungsmittel wie die Pille erkranken 2 von 10.000 Frauen im Jahr an einer Thrombose. Mit einer Pille der zweiten Generation sind es 5 bis 7 von 10.000 Frauen. Mit den Pillen der dritten und vierten Generation sind es zwischen 8 bis 11 Betroffene pro 10.000 Frauen. Quelle BfArM

Bereits seit 2014 gibt es die Empfehlung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte, jungen Frauen, die das erste Mal die Pille einnehmen, Präparate mit einem geringen Risiko für die Bildung von Thrombosen und Embolien zu verschreiben.   „Wir begrüßen sehr, dass sich hier langsam ein Trend in die richtige Richtung zeigt. Allerdings hat aber die Verordnung von neueren Anti-Baby-Pillen zugenommen, deren langfristiges Gesundheitsrisiko noch unklar ist“, sagt Petra Hager-Häusler, Geschäfts-
führerin der Deutschen Venen-Liga e.V., einer der größten Patientenvereinigungen in Deutschland. Besonders bei jungen Menschen sollten aber nur Arzneimittel verschrieben werden, zu deren Sicherheit Langzeitstudien vorliegen, so Petra Hager-Häusler weiter.  Betroffene sollten vor Verschreibung ihren Gynäkologen hierauf ansprechen.

Frauen, die die Pille nehmen, sollten generell auf typische Anzeichen einer Thrombose oder Embolie achten und dann umgehend zum Arzt gehen: Starke Schmerzen im Bein, Schwellungen oder ein Spannungs- und Schweregefühle sowie eine bläulich-rote Verfärbung oder glänzende Haut am Bein können Anzeichen einer Thrombose sein. Bei plötzlicher Atemnot, Herzrasen, atemabhängigen Brustschmerz oder bei unerklärlichem Husten droht eine lebensgefährliche Embolie.

Weitere Informationen: Deutsche Venen-Liga e.V., Sonnenstraße 6, 56864 Bad Bertrich www.venenliga.deinfo@venenliga.de, Tel. 02674 1448

Deutsche Venen-Akademie zertifiziert elf neue Venentrainer

Bad Bertrich: Elf Teilnehmer aus ganz Deutschland haben Ende September 2019 das 2-tägige Seminar der Bundesgeschäftsstelle der Deutschen Venen-Akademie (DVA) in Bad Bertrich bestanden und dafür ein Zertifikat erhalten.
Die Deutsche Venen-Akademie ist eine Ausbildungsstätte für alle, die sich für das Thema Venenheilkunde interessieren. Ziel ist es, durch die Aus- und Weiterbildung im Bereich Venenheilkunde, die Präventionsarbeit und Gesundheitsförderung zu verbessern.
Die Venentrainer lernen das Wichtigste über die Anatomie des Venensystems und mögliche Erkrankungen. Außerdem werden sie geschult für Gruppenarbeit, wie Venen-Gymnastik oder Venen-Walking, und erlernen die Bedienung eines Diagnostikgerätes (LRR-Lichtreflexionsrheographie).  Das ist besonders interessant für Teilnehmer, die Venen-Aktionstage mit Venen-Checks  anbieten oder Venengymnastik- bzw. Venenwalkinggruppen leiten möchten.

Nächste Termine:
Bundesgeschäftsstelle Rheinland Pfalz, Bad Bertrich 20. und 21.03.2010 (Freitag/Samstag) Landgeschäftsstelle NRW, Hilden 26./27. Und 28.03.2020

Weitere Infos gibt es bei der Deutschen Venen-Akademie, Bundesgeschäftsstelle, 56864 Bad Bertrich, Tel. 02674  1448, im Internet www.venenakademie.de oder per Email  info@venenakademie.de