Zum Hauptinhalt springen

Bewegung ist die wichtigste Venenmedizin

Bad Bertrich. Bewegung ist die wichtigste Venenmedizin – sowohl zur Vorbeugung
als auch zur Therapie. Denn häufiges Anspannen der Bein- und Fußmuskulatur steigert die Funktion der Muskelpumpe und verstärkt den Abfluss der gestauten Venen. Durch ein gezieltes Sport- und Fitnessprogramm können Venenprobleme gelindert und die Vitalität gesteigert werden.
Geeignete Sportarten sind unter anderem Wandern, Walken, Schwimmern, Radfahren und Beingymnastik. Der Schwerpunkt sollte im Bereich der Ausdauer liegen.

Das Venen-Walking dient der Durchblutung des gesamten Körpers, ist gelenkschonend und verbessert das körperliche und seelische Wohlbefinden. Besonders günstig wirkt sich das Walken auf das Venensystem aus, auch als Vorsorge für Krampfadern und Besenreiser. 
„Beim Venen-Walking wird das Bindegewebe gekräftigt und die Beinmuskulatur gestärkt. Dadurch werden die Beinvenen entlastet“, sagt Dr. Michael Wagner, Präsident der Deutschen Venen-Liga e.V.

Wichtige Tipps finden Sie in unserer Venenfibel: https://venenliga.de/ratgeber/venen-fibel  

Kontakt: Deutsche Venen-Liga e.V., Sonnenstr. 6, 56864 Bad Bertrich www.venenliga.de  , info@venenliga.de, Tel.  02674 1448, Gebührenfreie Hotline 0800 4443335
 

Weltkindertag 2020: Auch Jugendliche haben Krampfadern

Bad Bertrich. Die Zahl der Jugendlichen, die Veränderungen an ihren Beinvenen aufweisen, hat in den letzten Jahren zugenommen. Als Ursachen werden Bewegungsmangel und vermehrtes Sitzen vor dem Computer und dem Fernseher angesehen. Da Krampfadern in der Regel eine Bindegewebsschwäche – zum Teil vererbt – als Ursache zu Grunde liegt, müssen betroffene Jugendliche damit rechnen, dass das Venenleiden zunimmt. 

Die Deutsche Venen-Liga e.V. (DVL), eine der größten Patientenvereinigungen im deutschsprachigen Raum, nimmt den Weltkindertag am 20. September 2020 zum Anlass, um auf diese Problematik hinzuweisen. „Dieser besondere Tag – vom Deutschen Kinderhilfswerk und UNICEF Deutschland gegründet - rückt die besonderen Rechte und Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen in den Fokus. Dazu gehören aus unserer Sicht auch die gesundheitlichen Herausforderungen“, sagt DVL-Präsident Dr. Michael Wagner.

Frühzeitige Diagnostik, Beratung und ggf. Behandlung sind bei Venenerkrankungen von jungen Menschen von großer Bedeutung. Hierbei kommen nur schmerzfreie Ultraschalluntersuchungen und ggf. eine Blutvolumenmessung in den Beinen zum Einsatz. Durch diese schonenden Untersuchungen kann im Frühstadium die Situation eines erkrankten Venensystems sicher abgeklärt werden. Falls Krampfadern behandelt werden müssen, so sollten minimal-invasive d. h. schonende und im höchsten Maße risikoarme Techniken zum Einsatz kommen. In diesem Fall ist die Auswahl eines routinierten und erfahrenen Venenspezialisten (Phlebologen) bzw. phlebologisch orientierten Chirurgen von großer Bedeutung.

Venengünstig ist viel Bewegung, insbesondere Ausdauersportarten wie Power Walking, Joggen, Fahrradfahren, Heimtrainer, Stepper, Schwimmen oder im Winter Skilanglauf. Und bitte vorbeugend beachten:

•    Langes Sitzen und Stehen sollten vermieden werden. 
•    Kneipp'sche Anwendungen in Form von kalten Duschen.
•    Frühzeitige Beachtung des Gewichtes mit Vermeidung von Gewichtszunahme.
•    Regelmäßiger weicher Stuhlgang mit Vermeiden von Pressen.
•    Kontinuierliche Maßnahmen zur Straffung des Bindegewebes durch entsprechende Bewegungs- und Fitness-Übungen.
•    Tragen von Kompressionsstrümpfen. In der Regel sind Strümpfe vom Vorfuß bis zum Knie (A-D Strümpfe) Kompressionsklasse II ausreichend. Diese Strümpfe brauchen nicht den ganzen Tag sondern nur stundenweise getragen werden, vor allem bei langem Sitzen (in der Schule) oder bei langem Stehen.

Wichtige Tipps finden Sie in unserem VenenFit für Kinder und Jugendliche:: https://venenliga.de/ratgeber/kinder-/-jugendliche  

Kontakt: Deutsche Venen-Liga e.V., Sonnenstr. 6, 56864 Bad Bertrich www.venenliga.de , info@venenliga.de, Tel.  02674 1448, Gebührenfreie Hotline 0800 4443335

VENEN-Fit durch den Herbst

Bad Bertrich. Wer unter schmerzenden oder geschwollenen Beinen leidet, Besenreiser oder Krampfadern hat, sollte sich jetzt untersuchen und behandeln lassen. Denn Venenerkrankungen, wie Krampfadern, sind eine ernstzunehmende Erkrankung. Thrombosen bis hin zu tödlichen Lungenembolien können die Folgen sein.
„Der Herbst ist die perfekte Zeit für eine Venenuntersuchung und Behandlung. Die schmerzfreie Voruntersuchung beim Facharzt (Phlebologe) gibt Aufschluss, ob eine krankhafte Veränderung der Venen vorliegt“, sagt Dr. Michael Wagner, Präsident der Deutschen Venen-Liga e.V., einer der großen Patientenorganisationen in Deutschland.  
Danach wird gemeinsam mit dem Patienten entschieden, ob eine Therapie notwendig ist und welche Behandlung individuell infrage kommt. Je nach Befund gibt es verschiedene bewährte und moderne Verfahren.
Der Venen-TIPP: In besonderen Belastungssituationen, wie langem Stehen oder Sitzen, sollten zur Unterstützung des Venensystems Kompressionsstrümpfe getragen werden. Fröhliche Farben und angenehme Materialien machen die Auswahl leicht.
Kontakt: Deutsche Venen-Liga e.V., Sonnenstr. 6, 56864 Bad Bertrich www.venenliga.de , info@venenliga.de, Tel.  02674 1448, Gebührenfreie Hotline 0800 4443335
 

Gesundheits-Tipps für die Venen


Bad Bertrich. Im Herbst werden die Tage kürzer, die Natur stellt sich auf den Winter ein. Viele Menschen neigen jetzt zu Müdigkeit und Antriebslosigkeit und bewegen sich (noch) weniger. Auch die Abwehrkräfte des Körpers werden stark beansprucht. Und die Venen brauchen zu jeder Jahreszeit Bewegung. Deshalb sind gute Tipps gefragt:

1. Regelmäßige Bewegung an frischer Luft
Gehen Sie bei kühlem Wetter regelmäßig an die frische Luft. Bewegung - auch bei Regen und Wind - tut den Venen gut. Sport und ausgedehnte Spaziergänge regen die Durchblutung an und bringen den Kreislauf in Schwung. „Am besten geeignet sind Ausdauersportarten wie Walken, Radfahren oder Schwimmen“, rät Dr. Michael Wagner, Präsident der Deutschen Venen-Liga e.V., einer der großen Patientenvereinigungen in Deutschland.

2. Viel Obst und frisches Gemüse
Stärken Sie Ihr Immunsystem mit gesunder Ernährung. Viel Obst und frisches Gemüse tragen zu einem gesunden Vitaminhaushalt bei und unterstützen mit Mineral- und Vitalstoffen das Immunsystem. 

3. Viel trinken
Zu einer gesunden Ernährung gehört ausreichend Flüssigkeit. Am besten trinken Sie kalorienfreie Getränke wie Wasser oder Früchtetee. So bleiben in Räumen mit trockener Heizungsluft die Bronchien feucht, und Bakterien werden weggespült.

4. Ausgiebig Schlaf
Schlaf ist für unser Immunsystem wichtig. Im Schlaf regeneriert der Körper und befördert die giftigen Stoffe aus dem Organismus. 

5. Lachen ist gesund
Lachen baut Stress ab, stärkt die Abwehrzellen und unterstützt sie im Kampf gegen Krankheitserreger. 

Langes Sitzen und Stehen schadet den Beinen

 Bad Bertrich. Die Deutschen sitzen im Schnitt 7,5 Stunden am Tag und gefährden ihre Gesundheit! (Quelle: DKV-Reports 2018 „Wie gesund lebt Deutschland“).  Stundenlanges Sitzen führt u. a. zur Rückbildung der Muskeln, sowie zur Schwächung des Herzkreislaufs. Rheuma und Arthrose sind Folgeerkrankungen.

Langes Sitzen und Stehen belastet auch die Venen: „Das Blut steht und versackt - vor allem in schon veränderten Venen. Laufen ist die beste natürliche Unterstützung für die Beinvenen, denn die angespannten Muskeln üben auf die Venen Druck aus, ihr Durchmesser wird deshalb kleiner und das Blut kann nicht in den Venen versacken. Auch Liegen entlastet die Venen der Beine, so dass das Blut leichter zum Herzen transportiert werden kann“, sagt Dr. Michael Wagner, Präsident der Deutschen Venen-Liga e.V., einer der großen Patientenvereinigungen im deutschsprachigen Raum.

Der Studie zufolge bewegen sich 46 Prozent der Menschen in Deutschland zu wenig. Die Wissenschaftler empfehlen mehr Aktivitäten. „Das empfehlen wir auch“, sagt Dr. Wagner und gibt Tipps für den Alltag:  

  • Viel zu Fuß gehen
  • Beim Sitzen Beine hochlegen
  • Konsequent Treppen steigen
  • Kneipp-Anwendungen (Wassertreten oder Beine kalt abduschen)
  • Bei längerem Sitzen: Füße nach außen und innen kreisen lassen, Zehen beugen und strecken, und die Füße von den Zehen auf die Ferse abrollen
  • Im Stehen: Öfter mal ein paar Sekunden auf Zehenspitzen balancieren, dann Fersen wieder absetzen
  • Sport treiben – z. B. Schwimmen, Walken, Radfahren
  • Auf längeren Reisen viel trinken und Reisestrümpfe tragen
  • Bei stehenden Berufen Kompressionsstrümpfe (Klasse I) tragen.

Grundsätzlich sollte sich jeder an die 3-S / 3-L-Regel halten: Sitzen und Stehen ist Schlecht - Lieber Liegen und laufen.

Tipps zur Vorbeugung in der VenenFibel  oder per Post anfordern info@venenliga.de, Tel.  02674 1448.

Spezielle Behandlungsmethoden für Jugendliche mit Krampfadern

Bad Bertrich. Die Zahl der Jugendlichen, die Veränderungen an ihren Beinvenen aufweisen, hat in den letzten Jahren zugenommen. Als Ursachen werden Bewegungsmangel und vermehrtes Sitzen vor dem Computer bzw. Fernseher angesehen.

Da Krampfadern in der Regel eine Bindegewebsschwäche – zum Teil vererbt – als Ursache zu Grunde liegt, müssen betroffene Jugendliche damit rechnen, dass das Venenleiden zunehmen wird. Darum ist eine frühzeitige Diagnostik, Beratung und ggf. Behandlung von großer Bedeutung.

 

Untersuchung und Behandlung

Es kommen nur schmerzfreie Ultraschalluntersuchungen zum Einsatz. Das sind Ultraschalluntersuchungen und ggf. eine Blutvolumenmessung in den Beinen.

Durch diese schonenden Untersuchungen kann man im Frühstadium die Situation eines erkrankten Venensystems sicher abklären. Falls die Krampfadern behandelt werden müssen, so sollten auch hier minimal invasive d. h. schonende und im höchsten Maße risikoarme Techniken zum Einsatz kommen.

 

Beratung und Vorbeugung

Die Beratung über eine gesunde Lebensführung spielen eine große Rolle. Venengünstige Lebensumstände sollten gefördert und venenschädliche gemieden werden.

 

Zu den venengünstigen Maßnahmen zählen

Viel Bewegung, insbesondere Ausdauersportarten wie Power Walking, Joggen, Fahrradfahren, Heimtrainer, Stepper, Schwimmen, Skilanglauf, etc.:

 

  • Überflüssiges langes Sitzen und Stehen sollten vermieden werden.
  • Kneipp'sche Anwendungen in Form von kalten Duschen.
  • Frühzeitige Beachtung des Gewichtes mit Vermeidung von Gewichtszunahme.
  • Regelmäßiger weicher Stuhlgang mit Vermeiden von Pressen.
  • Kontinuierliche Maßnahmen zur Straffung des Bindegewebes durch entsprechende Bewegungs- und Fitness-Übungen, evtl. auch im Fitness-Studio.
  • Tragen von Kompressionsstrümpfen. In der Regel sind Strümpfe vom Vorfuß bis zum Knie (A-D Strümpfe) Kompressionsklasse II ausreichend. Diese Strümpfe brauchen nicht den ganzen Tag, sondern nur stundenweise getragen zu werden bei Phasen des langen Sitzens (in der Schule) oder bei langem Stehen.


Wichtig ist die frühe Aufklärung der jungen Patienten über den chronischen Charakter ihres Leidens. Falls die Krampfadern behandelt werden müssen, so sollten auch hier minimal-invasive d. h. schonende und im höchsten Maße risikoarme Techniken zum Einsatz kommen: In diesem Fall ist die Auswahl eines routinierten und erfahrenen Venenspezialisten (Phlebologen) bzw. phlebologisch orientierten Chirurgen von entscheidender Bedeutung.

Weitere Tipps und Informationen in unserem VenenFit „Schule“ auf www.venenliga.de, oder per Post info@venenliga.de , Tel. 02674 1448

Es gibt Sportarten, die Beschwerden mit Krampfadern lindern

Bad Bertrich. Wer eine Venenschwäche hat, muss zu keiner Jahreszeit auf Sport verzichten. Zu empfehlen sind alle Laufsportarten, ebenso Radfahren, Schwimmen, Tanzen und Skilanglauf. Wichtig ist dabei die gleichmäßige und rhythmische Bewegung der Beine, denn dadurch werden auch schwache Venen unterstützt. „Auch Walking oder Nordic Walking werden von Venenexperten empfohlen, weil dabei große Muskelteile aktiv sind und zusätzlich das Herz-Kreislauf-System trainiert wird“, sagt Dr. Michael Wagner, Präsident der Deutschen Venen-Liga e.V., einer der großen Patientenvereinigungen im deutschsprachigen Raum. Denn Sportarten, die die Beinmuskeln beanspruchen, fördern den Rückfluss des Blutes zum Herzen und eignen sich zur Vorbeugung von Krampfadern.

Besonders geeignete Sportarten:

  • Schwimmen – ist nicht nur für Venenkranke gesund: Der Druck des Wassers entlastet Beine und Venen. Außerdem wirken sich die Muskeltätigkeit und das eher kühle Wasser positiv auf Venen aus.
  • Walken – strammes Laufen ist ideal wie für Menschen mit Krampfadern und lindert die Beschwerden.
  • Radfahren – führt zu einer Entstauung der Beine, wichtig sind gerade Strecken, Pedaltreten mit dem Fußballen und ein gerader Sitz, um Venenstauungen im Becken- und Hüftbereich zu vermeiden.
  • Skilanglauf
  • Tanzen, vor allem Standardtänze wie Walzer und Slow Fox, eignen sich durch die fließenden Bewegungen.

„Wir empfehlen Venenpatienten die 3-L und 3-S-Regel: Lieber Laufen und Liegen - Statt Sitzen und Stehen“, so Dr. Wagner.

Tipps zur Vorbeugung finden Sie in der VenenFibel unter www.venenliga.de oder bestellen Sie die VenenFibel unter Tel. 02674 1448 info@venenliga.de

Sommer - Sonne - schwere Beine?

Bad Bertrich:  Endlich Sommer! - Doch für viele Menschen hat Wärme nicht nur positive Seiten, denn Sie haben Venenprobleme und schwere Beine, die sich im Sommer verstärken. So schön der Sommer ist, für unsere Beine ist jeder Tag mit großer Hitze eine Qual.

Müde, schwere oder geschwollene Füße und Beine sind bei hohen Temperaturen für viele ein Problem. „Die Blutgefäße erweitern sich durch die Wärme und verlieren an Elastizität, die Blutzirkulation verlangsamt sich, Flüssigkeit tritt ins umliegende Gewebe", so Dr. Wagner, Venenspezialist und Präsident der Deutschen Venen-Liga e.V. (DVL).

Hier kann man gegensteuern: Regelmäßige Bewegung, viel trinken (mind. 2 Liter  Wasser pro Tag) und ab und zu eine kühlende Beindusche von  oben nach unten, können die Beschwerden lindern.  

Häufig weisen geschwollene und/oder schwere, müde Beine auf eine Venenschwäche hin. „Deshalb raten wir, bei diesen Beschwerden das Venensystem beim Venenspezialisten (Phlebologen) beziehungsweise in einem spezialisierten Venenzentrum untersuchen zu lassen. Die modernen Untersuchungsmethoden sind vollkommen schmerzfrei und risikolos auf Ultraschall- und Infrarotlichtbasis", so DVL Geschäftsführerin Petra Hager-Häusler.

Kostenlose Ratgeber mit Tipps zur Vorbeugung gibt es bei der DVL, Hauptgeschäftsstelle, Sonnenstr. 6, 56864 Bad Bertrich, Tel. 02674 1448, Gebührenfreie Venen-Hotline 0800 444 333 5, www.venenliga.deinfo@venenliga.de.   

Krampfader-Operation auch im hohen Alter? 

Bad Bertrich. Die Risiken einer Operation schrecken ältere Menschen ab, sich die Krampfadern operieren zu lassen. Das aber kann gefährlich werden, denn unbehandelt verschlimmern sich Krampfadern, Thrombosen, offene Beine oder die lebensgefährliche Embolie können Folgen sein.

Venenexperten haben eine schonende Operationsmethode speziell für ältere Menschen entwickelt. „Diese Methode beruht auf der Perfektionierung eines bekannten Prinzips“, erklärt Venenexperte Dr. med. Michael Wagner, Präsident der Deutschen Venen-Liga e.V. „Zum einen wird in schonender Tumeszenz-Lokalanästhesie, also ohne Vollnarkose und ohne rückenmarksnaher Betäubung, operiert. Zum anderen wird äußerst gewebeschonend in mehreren Etappen vorgegangen.“ 

Dieses sehr schonende Verfahren wurde speziell für ältere Menschen entwickelt und wird seit Jahren mit guten Erfolgen eingesetzt. Der besondere Vorteil liegt darin, dass die jeweilige Menge des lokalen Betäubungsmittels für die Patienten leicht und gut verträglich ist.

Weitere Infos sowie unseren Venen-Fit „Senioren“ https://venenliga.de/ratgeber/senioren  können Sie gerne anfordern bei der Deutschen Venen-Liga e.V., Sonnenstraße 6, 56864 Bad Bertrich, Tel. 02674 1448, www.venenliga.de , info@venenliga.de . 

Venentraining im Homeoffice

Bad Bertrich. Viele Menschen arbeiten im Homeoffice – auch in der Corona Pandemie. Das Verbleiben in heimischen Wänden reduziert zwar das Infektionsrisiko, 
ein großes Risiko für Venenerkrankungen liegt allerdings im Bewegungsmangel, der sich durch das Homeoffice verstärkt: „Beim langen Sitzen oder Stehen haben es die Venen schwer, das Blut entgegen der Schwerkraft Richtung Herz zu transportieren. Geschwollene Beine, Besenreiser und Krampfadern können die Folgen sein“, sagt 
Dr. Michael Wagner, Präsident der Deutschen Venen-Liga e.V. (DVL), einer der großen Patientenvereinigungen im deutschsprachigen Raum.
Hier können Sie gegensteuern: 

1.  Wenn möglich, in den Pausen die Beine hochlegen. So kann das Blut zurück aus 
     den Beinen in den Körper fließen;

2. Um die Blutzirkulation anzuregen, am besten viele kleine Wege durch die Wohnung 
    machen, also immer wieder ein paar Schritte gehen; z. B. beim Telefonieren. 

3. Auf bequeme Kleidung und Schuhe achten. Gürtel, Hosen- oder Rockbund sollen nicht 
    einschnüren;

4. Wechselduschen haben einen Kneipp-Effekt, regen die Durchblutung an und bringen 
    gerade in heissen Tagen entsprechende Kühlung.  

5. Nutzen Sie den Feierabend, und gehen Sie spazieren, walken, Fahrradfahren.

Die Hauptsache ist, Sie bewegen sich!     
Bei Beschwerden, wie schmerzende oder geschwollene Beine, unbedingt zum Venenspezialisten (Phlebologen) gehen.  Adressen von Spezialisten in Ihrer Nähe finden Sie unter www.venenliga.de.  Die Venenfibel der Deutschen Venen-Liga e.V. erhalten Sie kostenlos unter Tel. 02674 1448 , info@venenliga.de oder als Download unter https://venenliga.de/ratgeber/venen-fibel.

Benötigen Sie weitere Informationen, nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf. Pressefotos erhalten Sie auf unserer Internetseite unter folgendem Link: http://www.venenliga.de/index.php/presse/pressebilder/ 

Gesunde Beine in der Schwangerschaft

Bad Bertrich. Fast jede zweite Frau klagt während der Schwangerschaft über Krampfadern. Wer bereits zuvor Probleme hatte, bei dem verschlimmern sich die Beschwerden zumeist. Doch treten Krampfadern in der Schwangerschaft auch bei Frauen auf, die zuvor davon nicht betroffen waren. Sie gehen oft einher mit Schmerzen und einem Schwere- oder Spannungsgefühl in den Beinen, das meist nach langem Sitzen oder Stehen auftritt.

Das Entstehen von Krampfadern in der Schwangerschaft hat mehrere Ursachen: Zum einen sorgt der Anstieg des Hormons Progesteron für eine Entspannung der Blutgefäßwände, wodurch diese leichter nachgeben. Dieses Nachgeben führt zu Stauungen in den Beinen, da die Venenklappen durch die stark geweiteten Venen nicht schließen und so das Blut zurück in die Beine anstatt Richtung Herz fließt.

Eine weitere Ursache ist, dass die wachsende Gebärmutter auf Venen im Bereich des Beckens und auf die untere Hohlvene (Vena Cava) drückt. Sie nimmt Blut des Beckens sowie der Organe im Bauch auf. „Da sich der Druck erhöht, steigt auch der Blutdruck in den Venen der Beine und begünstigt dadurch die Entstehung von Krampfadern in der Schwangerschaft“, sagt Dr. Michael Wagner, Präsident der Deutschen Venen-Liga e.V. (DVL), einer der großen Patientenorganisationen im deutschsprachigen Raum.

Was hilft bei Krampfadern während der Schwangerschaft?

Krampfadern lassen sich in der Schwangerschaft nicht verhindern, aber eindämmen. DVL-Präsident Dr. Wagner nennt ein paar leicht umzusetzende Tipps:

•          Bewegen Sie sich nach Möglichkeit täglich. Ein kurzer Spaziergang regt die Durchblutung an.

•          Die Füße sollten so oft wie möglich hochgelegt werden.

•          Wenn Sie sich hinlegen, dann am besten auf die linke Seite. Dadurch wird die Hohlvene auf der rechten Körperseite entlastet, da weniger Druck auf sie ausgeübt wird.                        Nehmen Sie zudem ein Kissen, und legen Sie Ihre Füße darauf. So sollten Sie auch versuchen, nachts zu schlafen.

•          Stehen Sie nicht für längere Zeit auf derselben Stelle.

•          Beim Sitzen überkreuzen Sie die Beine nicht.

•          Übermäßige Gewichtszunahme kann die Entstehung von Krampfadern begünstigen.

Den Ratgeber „VenenFit in der Schwangerschaft“ erhalten Sie kostenlos bei der  Deutschen Venen-Liga e.V., Sonnenstr. 6, 56864 Bad Bertrich, über die gebührenfreie Venen-Hotline Tel. 0800 4443335, per mail: info@venenliga.de oder download https://venenliga.de/ratgeber/schwangerschaft.    

Mit gesunden Beinen in die Ferien

Bad Bertrich. Endlich ist Reisen -  wenn auch eingeschränkt – wieder erlaubt. In wenigen Wochen beginnen bundesweit die Ferien.  Damit die Anreise nicht zum Alptraum wird, sollte man sicher sein, dass die Venen für den Reiseweg und für die Sonne fit sind. Wer zu Hause schon Probleme mit schweren, müden, geschwollenen Beinen oder Krampfadern hat, sollte Vorkehrungen treffen.

Beim langen Sitzen in Auto, Zug, Bus oder Flugzeug können sich die Beschwerden verschlimmern. Es lauert die Gefahr einer Venenentzündung oder Thrombose. Die schwerste Komplikation bei einer tiefen Beinvenenthrombose ist die Lungenembolie. Dr.  Michael Wagner, Präsident der Deutschen Venen-Liga e.V. (DVL), einer der großen Patientenvereinigungen in Deutschland, gibt ein paar sehr nützliche Tipps:

  • 24 Stunden vor der Abreise nur leichte Kost zu sich nehmen.
  • Im Flieger oder Bus möglichst einen Sitzplatz am Gang wählen, wo man die Beine bequem ausstrecken kann. Vor der Abreise möglichst viel gehen.         
  • Bequeme und luftige Kleidung ohne engen Gürtel und einschnürende Falten und bequeme Schuhe tragen.
  • Im Sitzen die Beine soweit wie möglich ausstrecken. Füße im Fußgelenk 10 Mal ruhig auf und ab bewegen und im Kreis drehen. Jede halbe Stunde wiederholen.
  • Nicht die Beine übereinanderschlagen. Möglichst oft aufstehen; besser umhergehen.
  • Auf Alkohol und Nikotin sowie große Mahlzeiten während der Reise verzichten.
  • Kompressionsstrümpfe (Reisekompressionsstrümpfe erhalten Sie in jedem guten Sanitätsfachhandel) beugen den Schwellungen der Beine und Füße vor.

Am Urlaubsort angekommen genießen Sie Ihr

  • Sonnenbad nicht länger als 15 - 20 Minuten. Während des Sonnenbades immer wieder Fußübungen machen, wie Heben und Strecken des Fußgelenkes bei aufliegender Ferse.
  • nehmen Sie so  oft wie möglich ein kühles Bad oder duschen Ihre Beine  kühl ab.

Weitere Tipps zum Venentraining finden Sie in unseren Ratgebern unter www.venenliga.de oder fordern Sie diese unter der gebührenfreie Venen-Hotline Tel. 0800 4443335 an.   

Thrombosen – erste Anzeichen ernst nehmen

Bad Bertrich: Eine Venenthrombose kann (lebens-)gefährlich sein: Wenn das Blutgerinnsel aus den tiefen Bein- und Beckenvenen in die feinen Gefäße der Lungen vordringt und sie verstopft, kommt es dort zur lebensbedrohlichen Lungenembolie. In Deutschland sterben jährlich ca. 100.000 Menschen infolge von Venenthrombosen an einer Lungenembolie.

Und diese Zahl der Lungenembolien steigt kontinuierlich an. Darum ist es entscheidend,

Venenthrombosen im Vorfeld als Risikofaktor zu verhindern oder sie rechtzeitig zu erkennen. Auch eine intensive Aufklärung über die Gefahren kann Leben retten. „Denn viele Menschen unterschätzen Thrombosen immer noch. Menschen mit Krampfadern und Frauen, die die Anti-Baby-Pille nehmen, haben ein vielfach erhöhtes Thromboserisiko“, sagt Dr. Michael Wagner, Präsident der Deutschen Venen-Liga e.V., einer der größten Patientenvereinigungen im deutschsprachigen Raum. Bei ersten Anzeichen sollte darum ein Venenspezialist (Phlebologe) aufgesucht werden.

Diese Symptome nicht ignorieren

  • Muskelkaterartige Wadenschmerzen
  • Zunahme der Beschwerden im Stehen, Besserung im Liegen
  • Vermehrte Venenzeichnung der Oberflächenvenen
  • Überwärmung
  • Fieber
  • gespannte Glanzhaut
  • Wadendruckschmerz (Lowenberg - Zeichen)
  • Wadenschmerzen beim Fußstrecken (Hohmann - Zeichen)
  • Fußsohlenschmerz beim Druck auf die innerer Fußsohle (Payr-Zeichen)
  • Erhöhung der Entzündungswerte im Blut (Infektion)

Mit moderner schmerzfreier Ultraschalldiagnostik kann die Thrombose bestätigt oder ausgeschlossen werden. Bei längeren Auto- und Busreisen oder auf Langstreckenflügen sollten vorsichtshalber Kompressionsstrümpfe getragen werden.

Weitere Tipps finden Sie unter www.venenliga.de in unserem Ratgeber „Thrombose“

Kompressionsstrümpfe fördern sportlichen Erfolg

Viele Menschen kennen Kompressionsstrümpfe aus dem Krankenhaus,

z. B. nach Operationen zur Vorbeugung vor Thrombosen. Dass die Variante SPORT-Kompressionsstrümpfe auch beim Laufen sinnvolle Dienste leisten kann und man sie immer häufiger bei Veranstaltungen an Sportlerbeinen sieht, ist oft nicht bekannt.

Kompressionstrümpfe müssen immer fachmännisch angepasst werden. Nur wenn sie richtig sitzen, helfen sie durch Druck von außen, den venösen Blutfluss in den Beinvenen zu verbessern und unangenehme Schwellungen an Beinen und Füßen zu vermeiden. Das ist ein gewisser Schutz vor der Bildung von Blutgerinnseln und verringert das Risiko einer tiefen Venenthrombose. Die heutigen feinen Baumwolll-Mischgewebe sind atmungsaktiv und angenehm weich auf der Haut, so dass man auch in medizinischen Kompressionsstrümpfen im Sommer nicht schwitzt. Zudem gibt es sie in vielen modischen Farben.

SPORT-Kompressionsstrümpfe haben darüber hinaus folgende Vorteile:

  • Verstärkte Durchblutung durch Druck von außen ermöglicht mehr Energie, Ausdauer und damit Leistung;
  • Druck von außen aktiviert die Nervenbahnen der Muskulatur und erhöht die Kontraktionsgeschwindigkeit der Muskeln, was zu mehr Trittsicherheit führt;
  • Der feste Sitz der Strümpfe stabilisiert die Sprunggelenke;
  • Im Ruhezustand sorgt die Kompression für mehr Durchblutung und damit eine schnellere Regeneration nach sportlichen Aktivitäten;
  • Der Heilungsprozess wird, z. B. nach einem Muskelkater, beschleunigt.

 

Weitere Tipps zum Venentraining finden Sie unter  www.venenliga.de/ratgeber

Eine Krampfaderoperation im Sommer hat Vorteile

Bad Bertrich.  Entgegen der weit verbreiteten Meinung, Krampfaderoperation nicht im Sommer vornehmen zu lassen, kommen Venenspezialisten (Phlebologen) zu einem eindeutigen positiven Urteil: „Gerade im Sommer hat der Eingriff für den Patienten viele Vorteile. Mit innovativen, modernen und schonenden Operationstechniken treten bei Patienten kaum Blutergüsse auf, die modernen Kompressionsstrümpfe werden nicht mehr  lange getragen“, sagt Dr. Michael Wagner, Präsident der Deutschen Venen-Liga e.V., einer der größten Patientenvereinigungen im deutschsprachigen Raum, aus langer Erfahrung.

Viele Krampfaderpatienten wissen nicht, dass sich ohne die notwendige Operation der Krampfaderbefund verschlechtert. Es erhöht sich die Gefahr einer tiefen Beinvenenthrombose ebenso wie die der lebensgefährlichen Embolie und eines offenen Beines. In jedem Fall müssen Patienten ohne Operation aus medizinischer Sicht während des Sommers Kompressionsstrümpfe tragen.

Die Venenmedizin hat in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte gemacht, so dass eine weitere Variante der schonenden Sommer-OP angewendet werden kann: Die Sommertherapie wird ambulant angeboten und in örtlicher Betäubung durchgeführt. Der Eingriff hinterlässt Mini-Einstiche, die in der Regel narbenfrei verheilen. Die Patienten können sofort nach dem Eingriff nach Hause.

Auch wenn viele Betroffene Besenreiser und Krampfadern immer noch NUR als rein ästhetisches Problem bagatellisieren, warnt Gefäßspezialist Dr. Wagner: „Wer einen ärztlich empfohlenen Operationstermin in den Herbst verschiebt, geht ein Gesundheitsrisiko ein."

Information: Kostenlose Venen-Ratgeber und Adressen von Venenspezialisten  (Phlebologen) gibt es bei der Deutschen Venen-Liga e.V., Sonnenstr. 6, 56864 Bad Bertrich, unter der gebührenfreien Hotline 0800/444 33 35 oder unter www.venenliga.de.

Covid-19 kann Thrombosen auslösen

Bad Bertrich. Covid-19 ist eine Lungenkrankheit. Das ist bekannt. Ärzte am Universitäts-Krankenhaus (UKE) in Hamburg haben herausgefunden, dass Covid-19 auch die Bildung von Blutgerinnseln fördert und zwar hauptsächlich in den Venen der Beine. Es kam zu Venenthrombosen und Lungenembolien bei rund 25 bis 69 Prozent der Patienten, die wegen der Corona-Infektion auf der Intensivstation behandelt werden müssen. Die Hamburger Mediziner empfehlen, Covid-19 Patienten mit Blutverdünner (Heparin) zu behandeln. 

Das bedeutet nicht, dass alle mit dem Corona-Virus infizierten Menschen eine medikamentöse Thrombosevorbeugung benötigen. Die Venenthrombose ist nach Herzinfarkt und Schlaganfall die dritthäufigste zum Tode führende Herz-Kreislauf-Erkrankung. „Menschen mit Krampfadern haben ein rund fünffach erhöhtes Thromboserisiko. Darum empfehlen wir allen Personen, die zu einer Thrombose neigen, z. B. mit Krampfadern oder, weil sie schon einmal eine Lungenembolie oder Thrombose hatten, von einem Venenfacharzt (Phlebologen) akute oder stärker werdende chronische Beschwerden abklären zu lassen“, sagt Dr. Michael Wagner, Präsident der Deutschen Venen-Liga e.V., einer der größten Patientenvereinigungen im deutschsprachigen Raum.

In Deutschland sterben jedes Jahr rund 100.000 Menschen an den Folgen einer Lungenembolie. Häufigste Ursache ist eine Thrombose. Daher ist es wichtig, Anzeichen einer Venenthrombose richtig zu deuten und schnell einen Arzt aufzusuchen: Schmerzt ein Bein plötzlich und schwillt an, kann ein Blutgerinnsel in einer Vene dahinterstecken. Dazu Dr. Wagner: „Mit moderner Ultraschalldiagnostik kann eine Thrombose schmerzfrei ausgeschlossen werden.  Und vorbeugend kann jeder etwas tun, z. B. regelmäßiges Fahrradfahren oder Spazierengehen sind auch nach sportmedizinischen Erkenntnissen effektiv.

Männer: Macht Euch stark für gesunde Beine

Bad Bertrich. Männer und Krampfadern? Das können sich viele nicht vorstellen. Aber jeder fünfte Mann in Deutschland hat ein Venenleiden. Und es kommt noch schlimmer: Männer sehen in den bläulichen, knotigen und geschlängelten Venen unter der Haut am Bein meist ein harmloses Schönheitsmakel, das sie gut unter langen Hosen verstecken können.

Sie unterschätzen damit erste Warnsignale, wie schwere Beine, Juckreiz oder Spannungsschmerz und Verfärbungen und Verhärtungen, die das Fortschreiten der Erkrankung signalisieren. Als Auslöser für die Bildung von Krampfadern spielt die erbliche Veranlagung eine zentrale Rolle. Weitere Risikofaktoren sind langes Stehen und Sitzen, Bewegungsmangel und Übergewicht.

Manches kann man beeinflussen, manches leider nicht. „Je früher Betroffene zum Venenarzt (Phlebologen) gehen, desto kleiner ist der Eingriff, der in Lokalanästhesie und häufig ambulant oder kurzstationär durchgeführt werden kann. Dazu wird vor jeder Behandlung eine Diagnostik durchgeführt, um abzuklären, welches Ausmaß die Venenerkrankung erreicht hat.“, sagt DR. Michael Wagner, Präsident der Deutschen Venen-Liga e.V., einer der größten Patientenvereinigungen im deutschsprachigen Raum. Diese Diagnostik ist schmerzfrei und erfolgt per Ultraschall.

Nach einem operativen Eingriff müssen noch kurze Zeit Kompressionsstrümpfe getragen werden. Das sollte jeder Betroffene schon vorher tun, insbesondere bei längeren Autofahrten, Flugreisen oder bei längerem Stehen oder Sitzen. Erfahrungen haben gezeigt, dass viele Männer ihr Rezept für Kompressionsstrümpfe nicht einlösen. Auch fatal, zumal es Kompressionsstrümpfe in modischen Farben und Materialen auch als Kniestrümpfe gibt und sogar als Sportstrümpfe vom Fachhandel angeboten werden.

Zum Schluss: Sport kann die Bildung von Krampfadern NICHT verhindern, sie verschlimmern sich kontinuierlich, wenn sie nicht behandelt werden.  Aber mit Bewegung, einer gesunden Ernährung und dem Abbau von Übergewicht können Männer die Beschwerden lindern. Als Sportarten empfehlen Venenspezialisten Schwimmen, Radfahren, Walken, Golf und im Winter Skilanglauf.

Kneipp-Güsse zuhause: Einfach – effektiv - gesund

Bad Bertrich. Wenn es draußen wärmer wird, sind kalte Güsse oder Wassertreten (Storchengang) eine wohltuende Wirkung. Und Wasseranwendungen sind zudem gesund und können auch zuhause leicht durchgeführt werden.

„Durch die kurzen Kaltwasser-Reize (Hydrotherapie) auf der Haut ziehen sich die Blutbahnen zusammen, um sich gleich wieder zu erweitern. Dadurch werden Durchblutung, Kreislauf, Nervensystem und Stoffwechsel angeregt und die Abwehrkräfte unterstützt“, bestätigt Dr. Michael Wagner, Präsident der Deutschen Venen-Liga e.V., einer der größten Patientenvereinigungen im deutschsprachigen Raum. Und wer das regelmäßig und mehrmals hintereinander tut, stärkt sein Immunsystem. Das kalte Wasser unterstützt auch die Venen bei schweren Beinen, lindert Krampfadern  und beugt Schwellungen vor.

Wer Kneipp zum ersten Mal anwendet, beginnt mit lauwarmem Wasser oder wechselt zwischen warm und kalt. Egal ob Wassertreten in der Badewanne, kalte Arm-Bäder im Waschbecken oder Duschen, alles gehört zur Theorie von Pfarrer Sebastian Kneipp, die auf Harmonisierung von Körper, Geist und Seele beruht.

Kneipp-Güsse können selbständig durchgeführt werden, z. B. Barfußlaufen im seichten Wasser (Wassertreten), auf taufrischen Wiesen (Tautreten) oder im Schnee (Schneegehen). Die Fußspitze sollte nach unten zeigen. Tritt ein Kältegefühl ein, Füße kurz abstreifen und sich zum Aufwärmen bewegen. Und laufen Sie öfter mal ohne Schuhe und Socken über unterschiedlich große Kiesel- und Flusssteine. Das regt die Muskulatur an.

Eine Anleitung zum Kneipp-Guss finden Sie im aktuellen Venen-Spiegel (Zeitschrift der Deutschen Venen-Liga e.V.) oder direkt anfordern bei der Deutschen Venen-Liga e.V., Sonnenstr. 6, 56864 Bad Bertrich Tel. 02674 1448, oder per mail info@venenliga.de

Covid-Patienten haben erhöhtes Thrombose-Risiko

Bad Bertrich. Schwere Entzündungen erhöhen das Thromboserisiko, insbesondere, wenn Betroffene bettlägerig sind. Das ist bekannt und ein Grund, warum z. B. Patienten in Krankenhäusern nach Operationen Thrombosespitzen (Blutverdünner) erhalten.

Jetzt haben Ärzte beobachtet, dass die Blutgerinnung bei vielen Covid-19-Patienten mit schwerem Verlauf verstärkt ist, sie demzufolge auch ein erhöhtes Thromboserisiko haben und ein gehäuftes Auftreten von tiefen Beinvenenthrombosen oder Lungenembolien bestätigt. Als Grund nehmen die Ärzte an, dass das Corona-Virus Zellen befällt, die die Innenwände der Blutgefäße bilden und die die Blutgerinnung in Gang setzen können.

Thrombosen können lebens­bedrohlich werden, wenn sie unbemerkt und unbehandelt bleiben. „Die Menschen müssen die Risikofaktoren und die Symptome kennen, um im Notfall sofort ärztliche Hilfe zu suchen, denn die Venenthrombose ist nach Herzinfarkt und Schlaganfall die dritthäufigste zum Tode führende Herz-Kreislauf-Erkrankung“, sagt Dr. Michael Wagner, Präsident der Deutschen Venen-Liga e.V., einer der großen Patientenorganisationen im deutschsprachigen Raum.

Bleibt die Thrombose unbehandelt, kann sich das Gerinnsel lösen und in ein anderes Gefäß geschwemmt werden. Die möglichen, schweren Folgen: Blockiert der Blutpfropf etwa eine Lungenarterie, führt dies zu einer Lungenembolie. Ist ein Gefäß im Gehirn verstopft, droht ein Schlaganfall. „Mit moderner Ultraschalldiagnostik kann die Thrombose bestätigt oder ausgeschlossen werden“, rät Deutsche Venen-Liga e.V. Präsident Dr. Wagner.

Um bei Corona-Betroffenen mit mildem Verlauf Thrombosen vorzubeugen, ist es sinnvoll, dass die Patienten ausreichend Wasser trinken und sich regelmäßig bewegen. Denn mit langes Sitzen oder Stehen mit fehlender Bewegung von Beinen und Füßen nimmt das Thrombose-Risiko zu.

Arztpraxen gegen Corona gewappnet

Bad Bertrich. Aus Angst vor einer Ansteckung mit Covid-19 nehmen viele Menschen zu spät ärztliche Hilfe in Anspruch. Das kann gefährlich sein und gesundheitliche Folgen nach sich ziehen. So werden zum Beispiel Venenthrombosen häufig unterschätzt, obwohl sie lebens­bedrohliche Lungen­embolien verursachen können. Die Venenthrombose ist nach Herzinfarkt und Schlaganfall die dritthäufigste zum Tode führende Herz-Kreislauf-Erkrankung, an deren Folgen in Deutschland jährlich rund 100.000 Menschen sterben.

Patienten mit Krampfadern haben ein deutlich erhöhtes Thromboserisiko. Erste Beschwerden zeigen sich häufig in Form einer Schwellung des Beines, Schmerzen oder Spannungsgefühl in der Wade. „Deshalb raten wir allen Betroffenen zur frühzeitigen Venentherapie bei einem Venenspezialisten (Phlebologen). Damit könnten vielen Patienten ernsthafte Folgen erspart bleiben“, sagt Petra Hager-Häusler, Geschäftsführerin der Deutschen Venen-Liga e.V. (DVL), einer der größten Patientenvereinigungen in Deutschland.

Die Angst der Patienten, sich mit Covid-19 anzustecken und den Arztbesuch aufzuschieben, sei nachvollziehbar, aber unbegründet. Die Arztpraxen sind normalerweise sehr gut organisiert, um Patienten unter Einhaltung aller Schutzmaßnahmen weiterhin bestmöglich und sicher zu versorgen, selbstverständlich unter Berücksichtigung aller derzeit geltenden Hygieneregelungen. „Wer dennoch Bedenken hat, kann ohne Weiteres vorher in der Praxis anrufen und sich das Corona-Hygiene-Konzept erläutern lassen. Das gibt zusätzliche Sicherheit!“ rät Frau Hager-Häusler.

Vor allem Patienten, die zu einer Corona-Risikogruppe gehören, also insbesondere Ältere, Diabetiker oder Menschen mit einer chronischen Lungen- oder Herzerkrankung, sollten keinen Arztbesuch aufschieben. Der Deutsche Venen-liga-Präsident, Dr. med. Michael Wagner, warnt: „Auch eine Abklärung andauernder Beinbeschwerden, wie z. B. Schwellung des Beines oder Schmerzen und Spannungsgefühl in der Wade, ist dringend erforderlich. Und mit moderner Ultraschalldiagnostik kann eine Thrombose in der Regel schon ausgeschlossen werden.“

Auch die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) appelliert an die Menschen, weiterhin Ärzte aufzusuchen und nicht zu lange zu warten: „Es darf nicht sein, dass sich am Ende Erkrankungen erheblich verschlechtern, weil Betroffene wegen des Coronavirus nicht mehr zum Arzt gehen."

Neuer Venen-Spiegel Ausgabe Frühjahr/Sommer 2020

Neuer Venen-Spiegel Ausgabe Frühjahr/Sommer 2020 

Bad Bertrich. Die Deutschen Venen-Liga e.V. verfolgt seit über 30 Jahren das Ziel, über Venenleiden aufzuklären, sie zu verhindern und betroffene Patienten qualifizierten Versorgungsstrukturen zuzuführen. Tatsächlich leiden 90 Prozent der erwachsenen Bevölkerung an Veränderungen des Venensystems.

Der gemeinnützige Verein stellt darüber hinaus Fachkreisen, wie z. B. Apotheken und Sanitätshäusern, Hebammen und Sportstudios, Informationen über moderne Behandlungsmöglichkeiten in Diagnostik und Therapie, Vorsorge und Bewegung zur Verfügung. Informieren Sie sich über das Angebot auf unserer Internet-Seite www.venenliga.de.  

Ein langjähriges und erfolgreiches Medium ist unsere Zeitschrift „Venen-Spiegel“.  Die  neue Ausgabe  Frühjahr/Sommer 2020 steht als Download oder als Printausgabe zur Verfügung.
Fordern Sie Ihr kostenfreies Exemplar an unter E-Mail: info@venenliga.de oder telefonisch 02674/1448, kostenfreie Hotline 0800 444 333 5.

NEU: Besuchen Sie uns auch bei    www.facebook.com/DeutscheVenenLiga/.
Über diese Plattform leisten wir noch schneller Aufklärungsarbeit über die Volkskrankheit Venenleiden.

Bewegung auch in der Corona-Quarantäne

Bad Bertrich. Sport und Bewegung helfen, das Wohlbefinden zu steigern und sich fit zu halten. Auch in Zeiten der Corona-Pandemie sollte man darum zu Hause aktiv bleiben, um etwas für seine Herz-Kreislauf-Gesundheit zu tun. „Bleiben Sie körperlich aktiv, das tut Ihren Venen gut: Auch auf begrenztem Raum kann Sport betrieben werden, z.B. durch Übungen auf einem Stuhl oder auf dem Boden“, sagt Dr. Michael Wagner, Präsident der Deutschen Venen-Liga e.V., einer der großen Patientenvereinigungen im deutschsprachigen Raum.   

Auf dem Balkon, im Garten oder auch am offenen Fenster kann man bestimmte Übungen machen: Z. B. am Fensterrahmen festhalten und Gewichtsverlagerungen von einem Bein auf das andere machen, Kniebeugen, ein Bein abspreizen und hochziehen mit Beinwechsel, beide Beine fest auf dem Boden und den Oberkörper langsam nach rechts und links rotieren.

Auch im Sitzen könnten Übungen absolviert werden, z. B. Fahrradfahren oder die gestreckten Beine überkreuzen. Zudem rät der Venenexperte, möglichst oft die Position zu wechseln, auch zu stehen und, z. B. während des Telefonierens, auf und ab zu gehen. Das bringt den Blutkreislauf in Schwung und aktiviert schwache Venen. „Achten Sie darauf, sich bei den Übungen nicht zu überfordern. Fangen Sie langsam an, und steigern Sie die Dauer und Intensität der Übungen im eigenen Wohlfühltempo“, so Dr. Wagner.

Falls sich beim Üben Gelenke und Muskeln unangenehm bemerkbar machen, legt man eine Pause ein. Und, wer einen Garten hat, der direkt ans Haus anschließt oder einen Balkon, kann sein Bewegungsprogramm an der frischen Luft durchführen. Andernfalls einfach das Fenster öffnen.

Bewegung – auch zuhause - ist nicht nur für die Venen, sondern für den gesamten Organismus gesund. Wer kann, sollte Spazierengehen, Radfahren und Schwimmen – alles ideale Sportarten für jede Altersgruppe in jeder Jahreszeit.

Bei der Deutschen Venen-Liga e.V., Sonnenstr. 6, 56864 Bad Bertrich, Tel. 02674 1448 oder per mail Info@venenliga.de  können  Sie  die kostenfreie Venen-Fibel mit vielen Bewegungs-Tipps anfordern. 

Kommen Sie gut durch diese schwierige Zeit und bleiben Sie vor allem gesund!

Bewegung ist auch in Zeiten von Corona wichtig

Bad Bertrich. Besenreiser, Krampfadern oder geschwollene Fesseln treten häufig auf und zählen zu den Volkskrankheiten Hauptursachen für Veränderungen im Bein-Venensystem sind Übergewicht, sitzende Tätigkeiten, Schwangerschaften und Bewegungsmangel. „Mit ein paar Übungen und hilfreichen Tipps können Sie Ihre Beine fit halten. Bewegung ist und bleibt auch in Zeiten von Corona wichtig“, sagt Dr. Michael Wagner, Präsident der Deutschen Venen-Liga e.V., eine der großen Patientenvereinigungen im deutschsprachigen Raum.
Bewegung im Freien ist absolut zu empfehlen. Hierbei sind aktuell die Vorgaben des jeweiligen Bundeslandes bzw. der jeweiligen Kommune zum Aufenthalt im Freien zu beachten.

 

Das tut Ihren Venen gut

Lieber liegen und laufen statt sitzen und stehen – Beine öfter hochlegen.

Walking, Radfahren und Schwimmen – diese sanften Sportarten bringen das Blut auf Touren. So bleiben Venen gesund.

In flachen Schuhen gehen – und die Treppe nehmen, statt Fahrstuhl fahren. Wer viel steht oder sitzt: Kompressionsstrümpfe tragen, kleine Übungen machen (Füße kreisen), Beine nicht übereinanderschlagen.

Ballaststoffreich essen - Übergewicht, Alkohol und Nikotin erhöhen das Thromboserisiko.

Beine morgens kalt abduschen – zehn Sekunden, von außen nach innenzur Leiste, erst das linke Bein, dann das rechte. Hitze, pralle Sonne, Sauna und heiße Bäder besser lassen, sie erweitern die Venen. Und zu Hause, im Garten oder am Strand viel barfuß laufen.

Thrombose verschlechtert Krebsprognose

Bad Bertrich. Thrombosen gehören zu den häufigsten und gefährlichsten Komplikationen für Krebspatienten. Sie können sogar auf Krebs hindeuten. Der Grund: Tumore sondern Substanzen ab, die die Gerinnung anregen und so das Thromboserisiko erhöhen. Auch die Krebstherapie kann die Neigung zu Blutgerinnseln erhöhen und die Art der Krebserkrankung hat ebenfalls Einfluss auf die Häufigkeit von Thrombosen: So treten z. B. bei Lungenkrebs und Bauchspeicheldrüsenkrebs Thrombosen oder Lungenembolien öfter auf, und auch bei Eierstockkrebs, Magenkrebs, Darmkrebs und Blutkrebs steigt das Thromboserisiko um etwa das Vier- bis Siebenfache (Quelle: Aktionsbündnis Thrombose).

Das ist kein unabwendbares Schicksal:  Wichtig sei eine passende medikamentöse Thromboseprophylaxe – vor, während und nach einer Operation mindestens sieben bis zehn Tage, bei größeren Eingriffen sogar 4-5 Wochen, wie Experten auf der 64. Jahrestagung der Gesellschaft für Thrombose- und Hämostaseforschung in Bremen deutlich.

Eine Thrombose ist auch für Nichtkrebspatienten gefährlich. In Deutschland sterben jährlich ca. 100.000 Menschen infolge von Venenthrombosen an einer Lungenembolie. Wenn das Blutgerinnsel aus den tiefen Bein- und Beckenvenen in die feinen Gefäße der Lungen vordringt und sie verstopft, kommt es dort zur lebensbedrohlichen Lungenembolie. „Mittlerweile ist die Fachmedizin so weit, dass, wird das Risiko frühzeitig erkannt, ca. 30 Prozent der Patienten profitieren können“, sagt Dr. Michael Wagner, Präsident der Deutschen Venen-Liga e.V. (DVA), einer der großen Patientenvereinigungen in Deutschland. Mit moderner Ultraschalldiagnostik kann die Thrombose bestätigt oder ausgeschlossen werden.

Aktivitäten wie Walken, Schwimmen, Fahrradfahren oder Spazierengehen regen die Beinmuskulatur an. Die dadurch ausgelöste Pumpwirkung unterstützt die Blutzirkulation. Treppensteigen statt Fahrstuhl fahren oder zehn Minuten täglich mehrmals mit den Füßen auf und ab wippen und viel trinken (Wasser/Tee) helfen, das Thromboserisiko zu minimieren. 

Information zur Vorbeugung von Thrombosen und Adressen von Venenärzten gibt es bei der Deutschen Venen-Liga e.V. unter der gebührenfreien Venen-Hotline Tel. 0800 4443335 oder per E-Mail: info@venenliga.de.

Kranke Venen? Dann ist Bewegung das A und O

Sportler, die Kompressions-Kniestrümpfe tragen, werden immer häufiger gesichtet – vor allem bei Laufsportarten wie Fußball oder Leichtathletik. Denn Strümpfe mit Kompression wirken positiv auf Leistungsvermögen und Regeneration und sind eine Verletzungs-Prophylaxe.

„Ein richtig passender Kompressions-Kniestrumpf drückt die Venen bis zu einem gewissen Grad zusammen. Dadurch können die Venenklappen gut schließen und der venöse Rückstrom funktioniert. Verstärkt wird diese Wirkung noch durch Mitwirkung der Muskelpumpe, die durch den Strumpf gut arbeiten kann“, erklärt Dr. Michael Wagner, Präsident der Deutschen Venen-Liga e.V., einer der großen Patientenvereinigungen in Deutschland, die Wirkungsweise der Strümpfe.

Der Venenexperte bestätigt die vorbeugende Wirkung und empfiehlt die Strümpfe besonders, wenn man unter schweren, müden und geschwollenen Füßen, Knöcheln und Beinen leidet. Dazu hat Dr. Wagner noch einige Tipps:

Laufen Sie so viel wie möglich. Vermeiden Sie stehende oder sitzende Tätigkeiten. Wenn Sie viel vor dem PC sitzen, stehen Sie immer wieder auf, etwa beim Telefonieren.
Kleine Pausen zwischendurch sind ideal, um kurz die Beine hochzulegen. Dadurch wird der Rückfluss des Blutes gefördert.
In der Freizeit so viel wie möglich Radfahren, Schwimmen, Walken, Laufen oder Tanzen. Wasser-Gymnastik entlastet die Gelenke und entstaut die Venen.

Einer, der sich mit sportlicher Bewegung auskennt ist Joey Kelly von der Kelly Family. Er hat Deutschland von Nord nach Süd zu Fuß durchquert und eine Expedition zum Südpol unternommen – immer mit Kompressions-Kniestrümpfen an den Beinen.

Bewegungstipps gibt es in der kostenlosen Broschüre „Venen-Fit Pure Balance" oder in der Venen-Fibel. Fordern Sie diese kostenfrei an bei der Deutschen Venen-Liga e.V.  Hauptgeschäftsstelle, Sonnenstraße 6, 56864 Bad Bertrich, Tel. 02674-1448 oder kostenfreie Hotline 0800 444 333 5, E-Mail: info@venenliga.de ;  www.venenliga.de.

Wenn jungen Beinen die Puste ausgeht...

Bad Bertrich. In Deutschland sind rund 1,9 Millionen Kinder und Jugendliche zu dick, rund 800.000 von ihnen sogar adipös (Fettleibigkeit) – Tendenz steigend (Quelle: DDG). Neben den Gefahren, Fettstoffwechselstörungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes zu bekommen, steigt auch die Zahl der Kinder und Jugendliche, die Veränderungen an ihren Beinvenen aufweisen. Immer häufiger behandeln Venenfachärzte Schulkinder mit Besenreisern und Krampfadern.

Bei vielen ist die Neigung zur Krampfadern angeboren. Aber auch fehlende Bewegung, langes Sitzen in der Schule, vor dem Computer und Übergewicht können Ursachen sein. Es ist wichtig zu wissen, dass Krampfadern sich nicht von selbst oder durch Medikamente zurückbilden. Und das Krampfaderleiden verschlechtert sich mit der Zeit. Deshalb sollten Eltern bei Auftreten von Symptomen einen Venenfacharzt aufsuchen.

Abzugrenzen von „normalen“ Krampfadern sind angeborene Fehlbildungen des Venensystems, die bereits in früher Kindheit sichtbar werden, die so genannten kongenitalen Angiodysplasien. „Hier ist dringender Behandlungsbedarf gegeben, denn die Venenfehlbildung geht oft mit Wachstumsstörungen eines Beines und Hautveränderungen einher“, sagt Dr. Michael Wagner, Präsident der Deutschen Venen-Liga (DVL), einer der großen Patientenvereinigungen in Deutschland. Einige wenige Spezialisten in Deutschland befassen sich mit diesen besonderen Krankheitsbildern. Gut ist die Betreuung dieser Patienten durch einen spezialisierten Phlebologen (Venenfacharzt).

Die Diagnostik von Krampfadern erfolgt schmerzfrei und ungefährlich mit Ultraschall. Wird ein operativer Eingriff erforderlich, so erfolgt er in der Regel in örtlicher Betäubung. Auch umfangreichere Eingriffe können sehr schonend mit deutlich geringerem Risiko in Lokalanästhesie erfolgen. Auf Wunsch kann bei größerer Ängstlichkeit der Kinder aber auch eine Vollnarkose angeboten werden.

Kinder, Schule und Eltern können vorbeugend etwas tun, damit Krampfadern nicht auftreten. Eine wesentliche Voraussetzung ist Bewegung. Und zwar so früh und regelmäßig wie möglich. Dazu Dr. Wagner: „Dynamische Sportarten wie Schwimmen, Radfahren oder Walking bringen den Blutfluss in den Venen auf Trab und lassen zudem Pfunde purzeln. Insofern kann man den Venen und dem gesamten Körper Gutes tun. Die Ausbildung von Krampfadern, die genetisch bedingt ist, kann zwar nicht verhindert werden, wohl aber ein rasches Fortschreiten des Befundes und vor allem krampfaderbedingte Komplikationen wie Venenentzündungen, Thrombose und Hautschäden.“

Die Broschüre „Venen-Fit Kinder und Jugendliche“ gibt Tipps zur Vorbeugung. Sie kann über die gebührenfreie Hotline 0800 4443335 bei der Deutschen Venen-Liga e.V.  angefordert werden.Unter https://www.venenliga.de/vorbeugung/venentest-teens-a-twens können Kinder und Jugendliche einen speziellen Venentest machen.

Lungenembolie – erste Anzeichen ernst nehmen

Bad Bertrich. Eine Venenthrombose ist gefährlich. Wenn das Blutgerinnsel aus den tiefen Bein- und Beckenvenen in die feinen Gefäße der Lungen vordringt und sie verstopft, kommt es dort zur lebensbedrohlichen Lungenembolie. In Deutschland sterben jährlich ca. 100.000 Menschen infolge von Venenthrombosen an einer Lungenembolie. „Mittlerweile ist die Fachmedizin so weit, dass, wird das Risiko frühzeitig erkannt, eine Lungenembolie zu bekommen, davon ca. 30 Prozent der Patienten profitieren könnten. Das belegt eine aktuelle Studie“, sagt Dr. Michael Wagner, Präsident der Deutschen Venen-Liga e.V. (DVA), einer der großen Patientenvereinigungen in Deutschland.

Für mögliche Patienten sind das gute Nachrichten, denn die Zahl der Lungenembolien steigt kontinuierlich an. Darum ist es entscheidend, Venenthrombosen im Vorfeld zu verhindern oder sie rechtzeitig zu erkennen. „Eine intensive Aufklärung über die Gefahren kann Leben retten. Denn weite Bevölkerungsschichten unterschätzen Thrombosen immer noch. Aber einer von zehn Toten in der europäischen Gemeinschaft stirbt an einer Lungenembolie“, sagt Petra Hager-Häusler, Geschäftsführerin der DVL.

Das ist tückisch: Lungenembolien verlaufen häufig beschwerdefrei, oder es handelt sich um ganz alltägliche Symptome, die nicht ernst genommen werden. Bei ersten Anzeichen sollte darum ein Venenspezialist (Phlebologe) aufgesucht werden.

Diese Symptome bitte ernst nehmen:

  • Muskelkaterartige Wadenschmerzen
  • Zunahme der Beschwerden im Stehen, Besserung im Liegen
  • Vermehrte Venenzeichnung der Oberflächenvenen
  • Überwärmung
  • Fieber 
  • gespannte Glanzhaut 
  • Wadendruckschmerz (Lowenberg - Zeichen)
  • Wadenschmerzen beim Fußstrecken (Hohmann - Zeichen)
  • Fußsohlenschmerz beim Druck auf die innerer Fußsohle (Payr-Zeichen)
  • Erhöhung der Entzündungswerte im Blut (Infektion)

Patienten mit Krampfadern und Frauen, die die Anti-Baby-Pille nehmen, haben ein vielfach erhöhtes Thromboserisiko. Mit moderner Ultraschalldiagnostik kann die Thrombose bestätigt oder ausgeschlossen werden. „Und bei längeren Auto- und Busreisen oder auf Langstreckenflügen sollten vorsichtshalber Kompressionsstrümpfe getragen werden“, rät DVL-Präsident Dr. Wagner.

Bei der DVL gibt es eine Venenfibel mit vielen Tipps zur Vorbeugung. Sie kann gebührenfrei angefordert werden: Deutsche Venen-Liga e.V., Hauptgeschäftsstelle, Sonnenstr. 6, 56864 Bad Bertrich, www.venenliga.de 

Deutscher Venentag®: Gesunde Beine ein Leben lang

Bad Bertrich. Gesunde Venen und schöne Beine – darum dreht sich alles am Samstag, 25. April 2020, beim Deutschen Venentag®, der bundesweit größten Aufklärungskampagne gegen Venenleiden. Er wird zum 18. Mal von der Deutschen Venen-Liga e. V., einer der größten Patientenvereinigungen in Deutschland, veranstaltet.

Neben Informationen über moderne Behandlungsmethoden von Krampfadern und Besenreisern bis hin zum offenen Bein gibt es an diesem Tag verschiedene Aktionen, wie z. B. kostenlose Venen Checks, Arztvortrag, Venengymnastik und Informationen zum Thema Kompressionsstrümpfe. 

Krampfadern und Venenleiden gehören zu den Volkskrankheiten. „Schweregefühl und Schwellneigung der Beine, Juckreiz und Schmerzen beim Stehen können Hinweise auf eine Venenerkrankung sein, die fachärztlich (phlebologisch) abgeklärt werden sollten“, sagt Dr. Michael Wagner, Präsident der Deutschen Venen-Liga e.V.

Sämtliche Veranstaltungen am Deutschen Venentag® werden der Bevölkerung kostenlos angeboten. Die Organisation und die Umsetzung läuft selbständig über die teilnehmenden Aktions-Partner vor Ort. Die DVL schlägt möglichen Aktionspartnern (z. B. Sanitätshäuser, Apotheken, Arztpraxen, Fitnessclubs u. a.) folgende Aktivitäten vor:

  • Venen-Check-Up’s
  • Venengymnastik
  • Arztvortrag
  • Kneipp’sche Bein-Güsse
  • Venen-Walking
  • Ernährungsberatung
  • Tag der offenen Tür

Wer am Deutschen Venentag® mit Aktionen teilnehmen möchte, kann sich  bei der Deutschen Venen-Liga e.V. Hauptgeschäftsstelle Tel. 02674-1448, E-Mail: info@venenliga.de wenden. Die DVL stellt allen Partnern kostenlos Infomaterial, Plakate usw. zur Verfügung.

Deutsche Venen-Akademie bildet Zertifizierte Venentrainer aus!

Die Deutsche Venen-Akademie ist eine Ausbildungsstätte für alle, die sich für das Thema Venenheilkunde interessieren.

„Ziel ist es, Patienten mit Krampfadern und anderen Venenleiden frühzeitig qualifizierten therapeutischen Versorgungsformen zuzuführen. Je mehr kompetente Fachkräfte beratend und ausbildend tätig sind, umso mehr Betroffenen kann geholfen werden“ sagt die Geschäftsführerin Petra Hager-Häusler.

Die Venentrainer lernen das Wichtigste über die Anatomie des Venensystems sowie moderne Untersuchungs- und Behandlungsmethoden. Außerdem werden sie geschult für Gruppenkurse, wie Venen-Gymnastik oder Venen-Walking, und erlernen die Bedienung eines Diagnostikgerätes (LRR-Lichtreflexionsrheographie). Das ist besonders interessant für Teilnehmer, die Venen-Aktionstage mit Venen-Checks anbieten möchten.  Neu in diesem Jahr sind die Grundlagen der Kommunikation im Patientenumgang.

Nächste Termine:

Bundesgeschäftsstelle Rheinland Pfalz, Bad Bertrich
20./21. März 2020 (Freitag/Samstag)

Landesgeschäftsstelle Nordrhein-Westfalen, Hilden
26./27./28.03.2020 (Donnerstag/Freitag/Samstag)

Weitere Infos gibt es bei der Deutschen Venen-Akademie, Bundesgeschäftsstelle, 56864 Bad Bertrich, Tel. 02674  1448, im Internet unter www.venenakademie.de oder per Email info@venenakademie.de.

Gesundheits-Tipp: Mit gesunden Beinen in den Sommer

Bad Bertrich. Krampfadern können Komplikationen auslösen, besonders im Sommer. Geschwollene, müde oder schwere Beine sind erste Anzeichen; bedrohlich wird es, wenn sich eine Thrombose bildet und daraus eine tödliche Lungenembolie. „Jedes Jahr sterben etwa 30.000 Menschen alleine in Deutschland, bei denen sich durch Thrombose eine tödliche Lungenembolie entwickelt hat. Man darf Krampfadern nicht als kosmetisch störendes Problem abtun. Es handelt sich um ein ernst zu nehmendes Krankheitsbild, das leider immer wieder unterschätzt wird", so Petra Hager-Häusler, Geschäftsführerin der Deutschen Venen-Liga e.V..

Die Deutsche Venen-Liga rät allen Betroffenen, sich frühzeitig beim Venenspezialisten (Phlebologen) untersuchen zu lassen. Die Untersuchung wird mit Ultraschall und Infrarotlicht durchgeführt, also vollkommen schmerzfrei und risikolos.

Anschriften von Venenspezialisten gibt es bei der Deutschen Venen-Liga, Hauptgeschäftsstelle, Sonnenstraße 6, 56864 Bad Bertrich, Tel. +49 2674 1448, Gebührenfreie Venen-Hotline.

Thrombosegefahr lauert in künstlichen Herzklappen

Bad Bertrich. Thrombosen werden häufig unterschätzt, obwohl sie lebens­bedrohliche Lungen­embolien verursachen können, an deren Folgen in Deutschland  jährlich rund 100.000 Menschen sterben. Schweizer Forscher haben jetzt herausgefunden, dass in künstlichen Herzklappen eine turbulente Blutströmung entsteht, die zu Thrombosen führen kann*.

Thrombose bedeutet, es bildet sich ein Blutgerinnsel in einem Blutgefäß. Unklar war bislang, warum mechanische Herzklappen die Thromboseentstehung viel stärker fördern als andere Klappentypen, zum Beispiel biologische Herzklappen aus tierischem Gewebe. Mit aufwändigen Simulationen auf Supercomputern belegte das Forscherteam, dass die Form der Ventilflügel zu starker Turbulenz im Blutstrom führt. Die Forscher fanden eine technische Lösung und erreichten durch ein leicht geändertes Design der Herzklappe einen turbulenzfreien Blutstrom.

Patienten mit Krampfadern haben ein deutlich erhöhtes Thromboserisiko. Erste Beschwerden zeigen sich häufig in Form einer Schwellung des Beines, Schmerzen oder Spannungsgefühl in der Wade. „Deshalb raten wir allen Betroffenen zur frühzeitigen Venentherapie bei einem Venenspezialisten (Phlebologen). Damit könnten vielen Patienten ernsthafte Folgen erspart bleiben“, sagt Dr. Michael Wagner, Präsident der Deutschen Venen-Liga e.V. (DVL), einer der größten Patientenvereinigungen in Deutschland. Die Venenthrombose ist nach Herzinfarkt und Schlaganfall die dritthäufigste zum Tode führende Herz-Kreislauf-Erkrankung.

Obwohl Thrombosen heute gut behandelbar sind, gilt: Je früher behandelt wird, desto einfacher die Therapie. Grundsätzlich gilt auch hier die 3-S, 3-L-Regel, die besagt: Sitzen und Stehen ist schlecht, lieber Laufen und Liegen. Wer beruflich lange stehen oder sitzen muss, kann seine Venen mit Kompressionsstrümpfen entlasten, sie gibt es in vielen modischen Farben und atmungsaktiven Materialien.

Auch Freizeitaktivitäten wie Walken, Schwimmen, Fahrradfahren oder Spazierengehen regen die Beinmuskulatur an. Die dadurch ausgelöste Pumpwirkung unterstützt die Blutzirkulation. Treppensteigen statt Fahrstuhl fahren oder zehn Minuten täglich mehrmals mit den Füßen auf und ab wippen und viel trinken (Wasser/Tee) helfen, das Thromboserisiko zu minimieren. 

Information zur Vorbeugung von Thrombosen und Adressen von Venenärzten gibt es bei der Deutschen Venen-Liga e.V. unter der gebührenfreien Venen-Hotline Tel. 0800 4443335 oder per E-Mail: info@venenliga.de.

*Phys Rev Fluids 2019

Thrombose – die tödliche Gefahr

Bad Bertrich. Das ist das Thema des druckfrischen Venen-Spiegel, den die Deutsche Venen-Liga e.V. zweimal im Jahr herausbringt.
Informieren Sie sich über Vorbeugung und Behandlung einer Thrombose und bestellen Sie den Venen-Spiegel kostenlos bei der Deutschen Venen-Liga e.V. oder laden Sie sich das Dokument unter https://www.venenliga.de/ runter.

Denn: Krampfadern erhöhen die Thrombosegefahr
Patienten mit Krampfadern sollten sich frühzeitig von einem Venenspezialisten (Phlebologen) untersuchen lassen, warnt die Deutsche Venen-Liga e.V.
Unbehandelte Krampfadern erhöhen die Neigung, eine Thrombose zu entwickeln, um ein Vielfaches. Dabei bildet sich an der Venenwand ein Blutpfropf (Thrombus). Löst sich der Thrombus wieder von der Venenwand, kann es zur lebensgefährlichen Embolie kommen.

Bei ersten Anzeichen sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden. Wohnortnahe Adressen gibt es bei der Deutschen Venen-Liga e.V., Sonnenstraße 6, 56864 Bad Bertrich, Tel. 02674-1448, Gebührenfreie Venen-Hotline 0800 – 444 333 5.

Tanzen bewegt, fährt in die Beine und macht Spaß

Bad Bertrich. Wer kennt das nicht? – Die Tage werden kälter, kürzer und man hat überhaupt keine Lust, sich sportlich zu betätigen!
Versuchen Sie es mal mit Tanzen! ABBA haben die „Dancing Queen“ schon 1976 besungen – das Lied gehörte zu den erfolgreichsten Singles der schwedischen Pop Gruppe. 30 Jahre später startete RTL die erfolgreiche Tanz-Show „Let´s dance“. Wer ein Lied einmal bis zum letzten Takt durchgetanzt hat, der weiß, dass Tanzen Sport ist, auch wenn es so locker und leicht aussieht.

Tanzen ist gut für den Muskelaufbau – und das gilt für die Bein- und Rückenmuskulatur gleichermaßen. Darüber hinaus trainiert Tanzen auch das Bindegewebe. Und Tanzen fördert das Körpergefühl, ist gut für die Seele und schenkt Lebensfreude. Wer mit einem Partner tanzt, muss die Bewegungen harmonisieren, muss sich die Schrittfolge merken und den Raum einschätzen, um nicht mit anderen Paaren zu kollidieren. Das erfordert Konzentration, eine gute Koordination und fördert zudem das Gleichgewicht.

Tanzen, ebenso wie andere Ausdauersportarten, z. B. LaufenRadfahrenWandern oder Nordic Walking, wirkt sich sehr positiv auf die Venengesundheit aus. Grundsätzlich sind alle gleichmäßigen rhythmischen Bewegungsarten gut“, sagt Dr. Michael Wagner, Präsident der Deutschen Venen-Liga (DVL), einer der großen Patientenvereinigungen in Deutschland.

Tanzen liegt im Trend – Tanzen Sie den Winterblues einfach weg.

Weitere Informationen erhalten Sie gebührenfrei über die Hotline 0800 4443335 oder per E-Mail: info@venenliga.de. Hier kann auch die Venenfibel mit vielen Tipps zur Vorbeugung und Anleitung zur Venengymnastik kostenfrei angefordert werden.

Das hält die Venen fit

Bad Bertrich. Bewegung ist wahrscheinlich die beste Medizin aller Zeiten ist: Sie ist kostenlos, hat keine Nebenwirkungen und wirkt nachweislich bei fast allen bekannten Zivilisationskrankheiten. Je höher man sie dosiert, desto besser.

Schon die regelmäßige, leichte Bewegung im Alltag kann als effektive Prävention wirken.
Nehmen Sie öfters mal die Treppe statt dem Aufzug.
Spazierengehen ist ein guter Anfang in die richtige Richtung. Genießen Sie die letzten Sonnenstrahlen und gehen Sie so oft wie möglich an der frische Luft.

Durch das Laufen wird die Waden-Muskel-Pumpe aktiviert und verstärkt den Abfluss der gestauten Venen.

Damit es erst gar nicht zu geschwollenen, schmerzenden Beinen oder Füßen kommt, noch ein paar Tipps: 

  • Achten Sie auf bequemes Schuhwerk, welches nicht zu warm ist oder einengt.
  • Trinken Sie genügend Wasser (mind. 2 Liter täglich)-  auch wenn es jetzt schwerer

fällt als im Sommer.

  • Eine kalte kurze Beindusche ist erfrischend und regt den Kreislauf an.
  • Stellen Sie sich tagsüber immer wieder auf die Zehen. Das kräftigt die Beinmuskulatur und trainiert die Gefäße
  • Legen Sie wann immer möglich, die Beine hoch.

Weitere Informationen erhalten Sie gebührenfrei über die Hotline 0800 4443335 oder per E-Mail: info@venenliga.de. Hier kann auch die Venenfibel mit vielen Tipps zur Vorbeugung und Anleitung zur Venengymnastik kostenfrei angefordert werden.

Anti-Baby-Pille und Thromboserisiko

Bad Bertrich. Gute Nachrichten für junge Frauen: Ärzte verschreiben Frauen unter 20 Jahren deutlich weniger Anti-Baby-Pillen, die ein höheres Risiko für Thrombosen und Embolien aufweisen.
Die Pille ist eine beliebte Verhütungsmethode. Besonders junge Frauen vertrauen auf den relativ einfachen Schutz vor ungewollter Schwangerschaft. Doch bei jeder hormonellen Verhütung steigt das Risiko, eine Thrombose zu erleiden:

Ohne hormonelle Verhütungsmittel wie die Pille erkranken 2 von 10.000 Frauen im Jahr an einer Thrombose. Mit einer Pille der zweiten Generation sind es 5 bis 7 von 10.000 Frauen. Mit den Pillen der dritten und vierten Generation sind es zwischen 8 bis 11 Betroffene pro 10.000 Frauen. Quelle BfArM

Bereits seit 2014 gibt es die Empfehlung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte, jungen Frauen, die das erste Mal die Pille einnehmen, Präparate mit einem geringen Risiko für die Bildung von Thrombosen und Embolien zu verschreiben.   „Wir begrüßen sehr, dass sich hier langsam ein Trend in die richtige Richtung zeigt. Allerdings hat aber die Verordnung von neueren Anti-Baby-Pillen zugenommen, deren langfristiges Gesundheitsrisiko noch unklar ist“, sagt Petra Hager-Häusler, Geschäfts-
führerin der Deutschen Venen-Liga e.V., einer der größten Patientenvereinigungen in Deutschland. Besonders bei jungen Menschen sollten aber nur Arzneimittel verschrieben werden, zu deren Sicherheit Langzeitstudien vorliegen, so Petra Hager-Häusler weiter.  Betroffene sollten vor Verschreibung ihren Gynäkologen hierauf ansprechen.

Frauen, die die Pille nehmen, sollten generell auf typische Anzeichen einer Thrombose oder Embolie achten und dann umgehend zum Arzt gehen: Starke Schmerzen im Bein, Schwellungen oder ein Spannungs- und Schweregefühle sowie eine bläulich-rote Verfärbung oder glänzende Haut am Bein können Anzeichen einer Thrombose sein. Bei plötzlicher Atemnot, Herzrasen, atemabhängigen Brustschmerz oder bei unerklärlichem Husten droht eine lebensgefährliche Embolie.

Weitere Informationen: Deutsche Venen-Liga e.V., Sonnenstraße 6, 56864 Bad Bertrich www.venenliga.deinfo@venenliga.de, Tel. 02674 1448

Deutsche Venen-Akademie zertifiziert elf neue Venentrainer

Bad Bertrich: Elf Teilnehmer aus ganz Deutschland haben Ende September 2019 das 2-tägige Seminar der Bundesgeschäftsstelle der Deutschen Venen-Akademie (DVA) in Bad Bertrich bestanden und dafür ein Zertifikat erhalten.
Die Deutsche Venen-Akademie ist eine Ausbildungsstätte für alle, die sich für das Thema Venenheilkunde interessieren. Ziel ist es, durch die Aus- und Weiterbildung im Bereich Venenheilkunde, die Präventionsarbeit und Gesundheitsförderung zu verbessern.
Die Venentrainer lernen das Wichtigste über die Anatomie des Venensystems und mögliche Erkrankungen. Außerdem werden sie geschult für Gruppenarbeit, wie Venen-Gymnastik oder Venen-Walking, und erlernen die Bedienung eines Diagnostikgerätes (LRR-Lichtreflexionsrheographie).  Das ist besonders interessant für Teilnehmer, die Venen-Aktionstage mit Venen-Checks  anbieten oder Venengymnastik- bzw. Venenwalkinggruppen leiten möchten.

Nächste Termine:
Bundesgeschäftsstelle Rheinland Pfalz, Bad Bertrich 20. und 21.03.2010 (Freitag/Samstag) Landgeschäftsstelle NRW, Hilden 26./27. Und 28.03.2020

Weitere Infos gibt es bei der Deutschen Venen-Akademie, Bundesgeschäftsstelle, 56864 Bad Bertrich, Tel. 02674  1448, im Internet www.venenakademie.de oder per Email  info@venenakademie.de