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Schmerzende Beine können Infarktrisiko sein

Bad Bertrich. Viele kennen das: Schmerzen in den Waden beim Gehen, die aufhören, wenn man stehen bleibt. Oder Schmerzen in den Zehen beim Liegen, die aber nach dem Aufstehen verschwinden. Diese Symptome sollte jeder ernst nehmen und umgehend einen Venenspezialisten aufsuchen, denn hinter den beschriebenen Beschwerden in den Beinen kann sich u. a. die Gefahr eines Herzinfarktes verbergen.

Soweit muss es nicht kommen: Um die Venen zu stärken, ist eine gleichmäßige und rhythmische Bewegung der Beine wichtig. Sportarten, die die Beinmuskeln beanspruchen, fördern den Rückfluss des Blutes zum Herzen. „Spazierengehen, Radfahren, Schwimmen oder Skilanglauf im Winter sind ideale Sportarten, um die Venen für ihre Aufgabe, das Blut zurück zum Herzen zu pumpen, zu stärken“, sagt Dr. Michael Wagner.

Der Präsident der Deutschen Venen-Liga e.V., einer der größten Patientenvereinigungen in Deutschland, dass Schmerzen in den Beinen ein ernst zu nehmendes Signal sind, die Beine von einem Spezialisten untersuchen zu lassen: „Voruntersuchungen sind schmerzfrei und risikolos. Sie werden mit Ultraschall durchgeführt und geben Aufschluss, ob und in welchem Stadium die Venen erkrankt sind. Das Ganze dauert nicht länger als eine halbe Stunde, und die Kosten tragen alle Krankenversicherungen.“

Jeder sollte zudem Risikofaktoren für Venenerkrankungen, u. a. falsche Ernährung, Übergewicht und zu wenig Bewegung, ernst nehmen.
Dr. Wagner: „Bewegung ist die beste Venenmedizin – sowohl zur Vorbeugung von Venenleiden, als auch zur Therapie.“

Weitere Informationen: Deutsche Venen-Liga e.V., Sonnenstraße 6, 56864 Bad Bertrich www.venenliga.de, info@venenliga.de, Tel. 02674 1448