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Ich und Thrombose?

Patienten mit Krampfadern sollten sich frühzeitig von einem Venenspezialisten (Phlebologen) untersuchen lassen, warnt die Deutsche Venen-Liga e.V.
Unbehandelte Krampfadern erhöhen die Neigung, eine Thrombose zu entwickeln, um ein Vielfaches. Dabei bildet sich an der Venenwand ein Blutpfropf (Thrombus). Löst sich der Thrombus wieder von der Venenwand, kann es zur lebensgefährlichen Embolie kommen.

Thrombosen im Vorfeld zu verhindern oder sie rechtzeitig zu diagnostizieren, ist nicht einfach. „Sie verlaufen häufig beschwerdefrei oder verursachen ganz alltägliche Symptome, die nicht ernst genommen werden. Bei ersten Anzeichen einer oberflächlichen oder tiefen Beinvenenthrombose sollte darum unbedingt ein Venenspezialist (Phlebologe) aufgesucht werden", empfiehlt Petra Hager-Häusler, Geschäftsführerin der Deutschen Venen-Liga e.V. (DVL).

Folgende Symptome können bereits auf eine Thrombose hinweisen:

  • Muskelkaterartige Wadenschmerzen
  • Zunahme der Beschwerden im Stehen, Besserung im Liegen
  • Vermehrte Venenzeichnung der Oberflächenvenen
  • Überwärmung
  • Gespannte Glanzhaut
  • Wadendruckschmerz
  • Wadenschmerzen beim Fußstrecken
  • Fußsohlenschmerz beim Druck auf die innere Fußsohle
  • Fieber
  • Erhöhung der Entzündungswerte im Blut

 

Bei ersten Anzeichen sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden. Wohnortnahe Adressen gibt es bei der Deutschen Venen-Liga, Sonnenstraße 6, 56864 Bad Bertrich, Tel. 02674 1448, www.venenliga.de, info@venenliga.de