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Neue Operationsmethode für ältere Menschen mit Krampfadern

Deutsche Venen-Liga empfiehlt neues Verfahren


Bad Bertrich. Die Risiken einer Operation schrecken besonders ältere Menschen häufig ab, sich behandeln zu lassen. Im Alter kommen zuweil mehrere Krankheiten zusammen. Patienten, die Angst haben, schieben die Behandlung so lange wie möglich raus. Doch Vorsicht, wenn die Venen krank sind (wie Krampfadern oder Venenentzündungen), lauert die Gefahr einer Thrombose. Ältere Menschen müssen das besonders ernst nehmen. Kommt es zur Bettlägrigkeit, muss an den Gelenken operiert, ein Bein gegipst werden oder einfach nur bei sommerlichen Temperaturen ist die Thrombosegefahr gleich um ein vielfaches höher.

Venenexperten haben nun eine spezielle Operationsmethode für ältere Menschen entwickelt. „Die neue Methode beruht auf der Perfektionierung eines bekannten Prinzips", erklärt Venenexperte, Dr. med. Norbert Frings „zum einen wird in Tumeszenz-Lokalanästhesie, das ist eine Weiterentwicklung der bekannten örtlichen Betäubung, also ohne Vollnarkose, operiert; zum anderen wird äußerst gewebeschonend in sukzessiver Verfahrensweise, d.h. in mehreren Etappen, vorgegangen. Dieses sehr schonende Verfahren wurde speziell für ältere Menschen entwickelt und wird bereits mit guten Erfolgen eingesetzt. Der besondere Vorteil liegt darin, dass die jeweilige Menge des lokalen Betäubungsmittels jetzt für ältere Menschen ganz leicht verträglich ist."

Anschriften von Spezialisten, die das neue Operationsverfahren anwenden gibt es bei der Deutschen Venen-Liga e.V., Hauptgeschäftsstelle, Sonnenstraße 6, 568654 Bad Bertrich, Tel. +49 2674 1448, Gebührenfreie Venen-Hotline 0800 4443335.