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Neue Lasertechnik verschweißt Krampfadern

Endovenöse Lasertherapie heißt das Zauberwort in der modernen Venenheilkunde. Bundesweit bieten immer mehr Venenfachkliniken ihren Patienten neben dem Stripping, bei dem die erkrankten Venenabschnitte herausgezogen (gestrippt) werden, und weiteren sogenannten schnittfreien Operationstechniken bei Krampfadern auch die endovenöse Lasertherapie an. Das Lasergerät erwärmt mit seiner Lichtleitfaser die Venenwand, lässt sie schrumpfen bzw. verschweißt sie.

So funktioniert das neue Verfahren: Die Krampfader wird auf Höhe des Kniegelenks oder des Innenknöchels (wie beim Blutabnehmen) punktiert oder durch einen kleinen Schnitt ("Miniinzision") freigelegt. Unter Ultraschallkontrolle wird die dünne Lichtleitfaser in die Vene eingeführt. Der an die Faser angeschlossene Laser erzeugt Energie, um die Eiweißmoleküle der Venenwand soweit zu erhitzen, dass sie schrumpfen, aber nicht verbrennen. Die verschlossene Vene verbleibt im Körper. Die Patienten können nach dem Eingriff sofort Ihre normalen Tätigkeiten wieder aufnehmen. Doch nicht jeder Krampfaderbefund ist für die neue Lasertherapie geeignet. Die Deutsche Venen-Liga e.V. rät, sich beim Venenspezialisten ausführlich beraten zu lassen, welche Methode für den persönlichen Krampfaderbefund am besten geeignet ist.

Adressen von Venen- und Laserspezialisten bundesweit können bei der Deutschen Venen-Liga e.V., Hauptgeschäftsstelle, Sonnenstraße 6, 56864 Bad Bertrich, Tel. +49 2674 1448, Gebührenfreie Venen-Hotline 0800 4443335 erfragt werden.