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Senioren sollten mehr auf ihre Beine achten

Hüft- oder Knieoperationen im Alter sind medizinisch heute relativ unproblematisch. Das Operationsrisiko erhöht sich allerdings um ein Vielfaches, wenn der Patient Krampfadern hat. Viele Chirurgen bestehen deshalb darauf, dass vor der geplanten Hüft- oder Knieoperation die Krampfadern behandelt werden.

Krampfadern als solche stellen in der Regel keine lebensbedrohliche Erkrankung dar, allenfalls in Kombination etwa mit Bettlägrigkeit.

Sie können aber die Lebensqualität, besonders älterer Menschen, erheblich beeinträchtigen. Häufig kommt es zu schmerzhaften Venenentzündungen mit lang anhaltenden Folgen oder sogar zu einer gefährlichen Venenthrombose.

Mit modernen und absolut schonenden Behandlungstechniken kann gerade älteren Menschen leicht geholfen werden. Die Deutsche Venen-Liga e.V. empfiehlt Senioren, sich mit Ultraschall die Beinvenen untersuchen und ausführlich über venenerhaltende, nichtoperative Techniken bzw. über schonende, den Kreislauf nicht belastende minimalinvasive Operationsformen in der örtlichen Betäubung beraten zu lassen.

Das Beratungsbüro der Deutschen Venen-Liga ist von 8.00 Uhr bis 16.00 Uhr erreichbar unter Tel. 02674 1448 oder gebührenfrei 0800 4443335.