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Krampfadern im Sommer können ernste Probleme machen

Geschwollene, müde oder schwere Beine sind erste Anzeichen, dass das Venensystem nicht richtig funktioniert. Ist es bereits zu Krampfadern gekommen, verschlimmern sich die Beschwerden besonders in der warmen Jahreszeit. Bedrohlich wird es, wenn sich eine Thrombose bildet. Besonders gefährdet sind ältere Menschen, Übergewichtige, frisch Operierte und Patienten mit einer angeborenen Gerinnungsneigung des Blutes, durch die es zur Bildung von gefäßverschließenden Blutpfropfen (Thrombus) kommen kann. Wichtig bei der Therapie ist schnelles Handeln - denn ein Thrombus kann nur innerhalb der ersten Tage aufgelöst werden.

„Jedes Jahr sterben noch 30.000 Menschen in Deutschland, bei denen sich durch Thrombose eine tödliche Lungenembolie entwickelt. Man darf Krampfadern nicht als kosmetisch störendes Problem abtun. Es handelt sich um ein ernst zu nehmendes Krankheitsbild, das leider immer wieder unterschätzt wird", so Petra Hager-Häusler, Geschäftsführerin der Deutschen Venen-Liga e.V..

Die Deutsche Venen-Liga rät allen Betroffenen, sich frühzeitig beim Venenspezialisten (Phlebologen) untersuchen zu lassen. Die Untersuchung wird mit Ultraschall und Infrarotlicht durchgeführt, also vollkommen schmerzfrei und risikolos. Anschriften von Venenspezialisten gibt es bei der Deutschen Venen-Liga, Hauptgeschäftsstelle, Sonnenstraße 6, 56864 Bad Bertrich, Tel. +49 2674 1448, Gebührenfreie Venen-Hotline.