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Thrombose früh erkennen und behandeln

Wissenschaftler schätzen, dass etwa 1.000 von einer Million Menschen eine Thrombose entwickeln. Die Thrombose ist eine Gerinnselbildung in den Venen mit einer Abflussstörung des Blutes. Die häufigsten Thrombosen sind in den tiefen Beinvenen zu finden und oft mit Komplikationen verbunden.

Im Prinzip kann es jeden treffen. Das Risiko steigt mit dem Alter, besonders bei Bettlägrigkeit nach einer OP, in der Schwangerschaft oder wenn man einen Gipsverband am Bein hat. Auch lange Reisen oder eine angeborene Gerinnungsstörung können das Risiko, an einer Thrombose zu erkranken, erhöhen.

Erste Beschwerden zeigen sich häufig in Form einer Schwellung des Beines, Schmerzen oder Spannungsgefühl in der Wade. Spätestens jetzt sollte man einen erfahrenen Venenspezialisten aufsuchen. Mit moderner Ultraschalldiagnostik kann die Thrombose bestätigt oder ausgeschlossen werden. In manchen Fällen ist zusätzlich eine Röntgenuntersuchung der Beinvenen (Phlebographie) erforderlich.

Die Thrombose kann in der Regel mit einer speziellen Kompressionsbehandlung und gerinnungshemmender Therapie gut behandelt werden. Komplikationen, wie die lebensgefährliche Lungenembolie, und die Entwicklung von Spätschäden, wie das postthrombotische Syndrom, sollten unbedingt vermieden werden.

Anschriften von Venenspezialisten bundesweit gibt es bei der Deutschen Venen-Liga e.V., Hauptgeschäftsstelle, Sonnenstraße 6, 56864 Bad Bertrich, Tel. +49 2674 1448, Gebührenfreie Venen-Hotline 0800 4443335, www.venenliga.de