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Krampfadern erhöhen die Thrombosegefahr

Patienten mit Krampfadern sollten sich frühzeitig von einem Venenspezialisten (Phlebologen) untersuchen lassen, warnt die Deutsche Venen-Liga e.V.. Unbehandelte Krampfadern erhöhen die Neigung, eine Thrombose zu entwickeln, um ein Vielfaches. Dabei bildet sich an der Venenwand ein Blutpfropf (Thrombus). Löst sich der Thrombus wieder von der Venenwand, kann es zur lebensgefährlichen Embolie kommen. Mit modernster Ultraschalltechnik kann der Venenspezialist frühzeitig abklären, wie hoch die Thrombosegefahr durch das Krampfaderleiden ist. Folgende Symptome können bereits auf eine Thrombose hinweisen:

• muskelkaterartige Wadenschmerzen.

• Zunahme der Beschwerden im Stehen, Besserung im Liegen.

• Vermehrte Venenzeichnung der Oberflächenvenen.

• Überwärmung.

• gespannte Glanzhaut.

• Wadendruckschmerz (Lowenberg - Zeichen).

• Wadenschmerzen beim Fußstrecken (Hohmann - Zeichen).

• Fußsohlenschmerz beim Druck auf die innere Fußsohle (Payr - Zeichen).

• Fieber.

• Erhöhung der Entzündungswerte im Blut.

Allerdings gibt es keine eindeutigen Zeichen, die das Vorliegen einer Thrombose beweisen. Auch können die Symptome stark variieren. Bei ersten Anzeichen sollte unbedingt ein Phlebologe aufgesucht werden. Wohnortnahe Adressen gibt es bei der Deutschen Venen-Liga, Hauptgeschäftsstelle, Sonnenstraße 6, 56864 Bad Bertrich, Tel. +49 2674 1448, Gebührenfreie Venen-Hotline 0800 4443335