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Es gibt Sportarten, die Krampfadern lindern können

Deutsche Venen-Liga e.V. rät Berufstätigen zur Vorsorge

Wer eine Venenschwäche hat, muss zu keiner Jahreszeit auf Sport verzichten. Zu empfehlen sind alle Laufsportarten, ebenso Radfahren, Schwimmen, Tanzen und Skilanglauf. Wichtig ist dabei die gleichmäßige und rhythmische Bewegung der Beine, denn dadurch werden auch schwache Venen unterstützt. „Auch Walking oder Nordic Walking werden von Venenexperten besonders empfohlen, weil dabei große Muskelteile aktiv sind und zusätzlich das Herz-Kreislauf-System trainiert wird“, sagt Dr. Michael Wagner, Präsident der Deutschen Venen-Liga e.V. Denn Sportarten, die die Beinmuskeln beanspruchen, fördern den Rückfluss des Blutes zum Herzen und eignen sich zur Vorbeugung von Krampfadern.

Besonders geeignete Sportarten:

  • Schwimmen – ist nicht nur für Venenkranke gesund: Der Druck des Wassers entlastet Beine und  Venen. Außerdem wirken sich die Muskeltätigkeit und das eher kühle Wasser positiv auf Venen aus. Denn bei Kälte ziehen sich die Venen zusammen.
  • Walken – strammes Laufen ist ideal wie für Menschen mit Krampfadern und lindert die Beschwerden.
  • Radfahren – führt zu einer Entstauung der Beine, wichtig sind ebene Strecken, Pedaltreten mit dem Fußballen und ein gerader Oberkörper, um Venenstauungen im Becken- und Hüftbereich zu vermeiden.
  • Skilanglauf
  • Tanzen, vor allem Standardtänze wie Walzer, Tango und Slow Fox, eignen sich durch die fließenden Bewegungen.

„Wir empfehlen die 3-L und 3-S-Regel: Lieber Laufen und Liegen - Statt Sitzen und Stehen“, so Dr. Wagner.

Unsere Venen-Fibel mit vielen Tipps zur Vorbeugung und weitere Infos können kostenlos angefordert werden bei der Deutschen Venen-Liga e.V. über die gebührenfreie Venen-Hotline: 0800 4443335 oder über www.venenliga.de, info@venenliga.de