presse
PDF Drucken

Vor und nach dem Urlaub zum Venen-Check

Lange Urlaubsreisen können den Venen schaden

Durch langes, unbewegliches Sitzen bei längeren Flug- oder Busreisen, aber auch bei Zugreisen und Autoreisen können Thrombosen entstehen. Experten gehen davon aus, dass bei Reisen, die über vier Stunden dauern, einer von 6.000 Reisenden eine Thrombose erleidet. Besonders gefährdet sind zum Beispiel Personen mit Blutgerinnungsstörungen oder Herzschwäche, Diabetiker, übergewichtige oder ältere Menschen. Tückisch ist, dass zahlreiche Beinvenen-Thrombosen im Anfangsstadium fast unbemerkt verlaufen können, weil andere Gefäße die Funktion der verstopften Ader übernehmen. Manchmal beschränken sich die Beschwerden zunächst auf ein leichtes Ziehen oder auf Krämpfe im Bein. Spätestens jetzt ist es Zeit zum Venenspezialisten (Phlebologen) zu gehen, rät die Deutsche Venen-Liga e.V. Denn solange diese Venenerkrankung nicht behandelt wird, kann das Gerinnsel durch Anlagerung neuer Blutzellen weiter wachsen. Durch die Abflussbehinderung staut sich Gewebewasser und der Zufluss von sauerstoff- und nährreichem Blut wird behindert. Höchste Alarmzeichen sind unter anderem Beinschwellung und manchmal Überwärmung des Beines, Wadenschmerzen, Spannungs- und Schweregefühl oder glänzende spannende Haut. Eine rechtzeitige Thrombosetherapie kann mögliche Komplikationen und bleibende Schäden verhindern.

Kostenlose Venen-Ratgeber und Adressen von Venenspezialisten bundesweit gibt es bei der Deutschen Venen-Liga e.V., Hauptgeschäftsstelle, Sonnenstraße 6, 56864 Bad Bertrich, Tel. +49 2674 1448, Gebührenfreie Venen-Hotline 0800 4443335 www.venenliga.de