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Gefährliche Lungenembolie – Anzeichen ernst nehmen

Eine Venenthrombose ist gefährlich. Denn dringt ein Blutgerinnsel aus den tiefen Beinvenen zum Herzen und von dort in die Gefäße der Lungen und sie verstopft, kann es zur lebensbedrohlichen Lungenembolie kommen. 

Thrombosen im Vorfeld zu verhindern oder sie rechtzeitig zu diagnostizieren, ist Sache eines Venenspezialisten (Phlebologen). „Sie verlaufen häufig beschwerdefrei oder verursachen ganz alltägliche Symptome, die nicht ernst genommen werden. Deswegen kann jeder- auch ein junger Mensch- plötzlich eine Lungenembolie erleiden. Bei ersten Anzeichen einer oberflächlichen oder tiefen Beinvenenthrombose sollte darum unbedingt ein Phlebologe aufgesucht werden“, empfiehlt Petra Hager-Häusler, Geschäftsführerin der Deutschen Venen-Liga e.V. (DVL), einer der größten Patientenorganisationen Deutschlands, die es sich seit über 25 Jahren zur Aufgabe gemacht hat, über Venenerkrankungen, wie Krampfadern, Thrombosen oder Venenentzündungen, aufzuklären.

Diese Symptome können auf eine Thrombose hinweisen:

• Muskelkaterartige Wadenschmerzen
• Schwellung und Umfangszunahme entweder des Unterschenkels oder des gesamten Beines 
• Zunahme der Beschwerden im Stehen, Besserung im Liegen
• Überwärmung
• gespannte Glanzhaut 
• Wadendruckschmerz 
• Fußsohlenschmerz beim Druck auf die innerer Fußsohle 
• Erhöhung der Entzündungswerte im Blut 

Kostenlose Ratgeber mit Tipps zur Vorbeugung gibt es bei der DVL, Hauptgeschäftsstelle, Sonnenstr. 6, 56864 Bad Bertrich, Tel. 02674 1448, Gebührenfreie Venen-Hotline 0800 444 333 5www.venenliga.deinfo@venenliga.de