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Sind Krampfadern vererbt oder nicht?

Studienergebnis überrascht sogar Experten

Krampfadern zählen in den westlichen Ländern zu den häufigsten Krankheiten. Hatten die Großeltern bzw. Eltern Krampfadern, ging man davon aus, dass die Kinder ziemlich sicher auch welche bekommen.

Nach einer neuen wissenschaftlichen Veröffentlichung spielt die Genetik doch keine so große Rolle wie angenommen. Lediglich bei 17,2 Prozent der 2.700 untersuchten Patienten konnte die Vererbung als Ursache nachgewiesen werden. Andere Risikofaktoren wie Alter, Geschlecht, Übergewicht oder Schwangerschaften überwiegen als Ursachen mit 82,8 Prozent. Nur jede sechste Venenerkrankung ist also genetisch bedingt.

„Nun haben wir es schwarz auf weiß, dass Krampfadern meistens nicht schicksalhaft sind. Und es gibt jede Menge Tipps zur Vorbeugung. Beherzigt man bestimmte Verhaltensregeln, kann man viel Gutes für seine Venengesundheit tun", so Petra Hager-Häusler, Geschäftsführerin der Deutschen Venen-Liga. Die Venen-Fibel mit Tipps zur Vorbeugung kann hier kostenlos bestellt werden: Deutsche Venen-Liga e.V., Hauptgeschäftsstelle, Sonnenstraße 6, 56864 Bad Bertrich, Tel. +49 2674 1448, Gebührenfreie Venen-Hotline 0800 4443335, info@venenliga.de, Internet www.venenliga.de.
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