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Rekord im Bad Bertricher Venenzentrum

Wichtiges Qualitätsmerkmal in der Krampfaderchirurgie ist, ob die Patienten nach einer Venenoperation mit dem Wiederauftreten von Krampfadern rechnen müssen.

Qualitätsmängel bei der Operation machen sich meist erst nach Jahren bemerkbar. Rückfälle beruhen oft auf technischen Fehlern bei der Operation. Zu diesem Ergebnis kam bereits eine Studie der Ruhruniversität Bochum, bei der die Ursachen dieser Rückfälle (Rezidive) erforscht und Erstaunliches herausgefunden wurde. Beim überwiegenden Anteil der Rezidive scheinen Operationsmängel vorzuliegen. Werden die Venenäste nicht vollständig entfernt, bilden sich schnell neue Gefäße. Diese Gefäße haben keine sinnvolle Funktion als Blutbahnen, finden aber im Laufe der Zeit Anschluss an das Gefäßsystem, neue Krampfadern bilden sich. Erfahrene Chirurgen sind in der Lage, die Operation über sehr kleine, den Patienten kaum beeinträchtigende Hautschnitte vorzunehmen und hinterlassen keine krankhaften Gefäßreste, so das Urteil der Experten.

Die Deutsche Venen-Liga veröffentlichte nun die neuesten Ergebnisse der Capio Mosel-Eifel-Klinik, dem Bad Bertricher Venenzentrum. Danach liegt hier die Rezidivquote bei 1,4 Prozent. Im internationalen Vergleich absoluter Rekord, denn bei Operationen in nicht spezialisierten Einrichtungen müssen bis zu 43 Prozent Patienten mit dem Wiederauftreten von Krampfadern rechnen. Der Weg zum Spezialisten lohnt sich also.

Weitere Informationen: Deutsche Venen-Liga e.V., Hauptgeschäftsstelle, Sonnenstraße 6, 56864 Bad Bertrich, Tel. +49 2674 1448, Gebührenfreie Venen-Hotline 0800 4443335, www.venenliga.de; info@venenliga.de
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