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Immer mehr Menschen leiden an gefährlichen Krampfadern

Zu wenig Bewegung, Übergewicht, langes Sitzen und Stehen sind die Hauptrisikofaktoren für Krampfadern. Krampfadern sind Anzeichen einer behandlungsbedürftigen Venenerkrankung, die nicht auf die leichte Schulter genommen werden dürfen. Es kann zu Venenentzündungen, offenen Beinen oder zu lebensgefährlichen thrombosebedingten Embolien kommen.

2003 wurden im Rahmen der Bonner Venenstudie 3.072 erwachsene Deutsche untersucht, von denen 14,3 Prozent Krampfadern hatten. Neue Untersuchungen der Studienteilnehmer hat einen Anstieg auf 19 Prozent ergeben, wie die Ärzte Zeitung am 11.05.2009 veröffentlichte. Dieser Anteil wird sich in den kommenden Jahren weiter erhöhen, schätzt Professor Eberhard Rabe von der Universität Bonn laut Ärzte Zeitung.

Diese Zahlen sind so alarmierend, dass die Deutsche Venen-Liga e.V. (DVL) mit einer bundesweiten Kampagne die Bevölkerung aufklärt und informiert. „Unser Venenmobil fährt in Betriebe, wo Berufstätige viel Sitzen oder Stehen müssen, aber auch in Schulen und Behörden, und checkt dort die Venen vor Ort mit Ultraschall und Infrarotlichttechnik. Wird ein Befund entdeckt, empfehlen wir den Betroffenen einen Venenspezialisten (Phlebologen) aufzusuchen. Denn je früher die Behandlung beim Spezialisten erfolgt, desto geringer sind die Risiken", so DVL-Geschäftsführerin Petra Hager-Häusler.

Zur Vorbeugung verteilt die DVL anlässlich ihrer Aufklärungskampagne spezielle Ratgeber für Berufstätige, Schüler, Schwangere und Generation 50plus, die kostenlos bestellt werden können in der Hauptgeschäftsstelle der Deutschen Venen-Liga, Sonnenstraße 6, 56864 Bad Bertrich, Tel. +49 2674 1448, Gebührenfreie Venen-Hotline 0800 4443335, E-Mail info@venenliga.de.
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